Was es so Neues gibt….das Kulturfestival
Das Land Luxemburg hat einen Ausländeranteil von knapp 42%, der sich aus Portugiesen, Franzosen, Italienern, Belgiern, Deutschen, Briten und Niederländern zusammensetzt. In diesem Sinne macht sich ein sogenanntes Kultur- und Migrationsfestival in Luxemburg, wie es vergangenes Wochenende hier stattfand, ganz gut.
Würde ich nicht im Infoladen arbeiten, wo unzählige Flyer rumliegen und darauf warten gelesen zu werden, hätte ich von der Existenz dieses Festivals womöglich nichts mitbekommen, aber stattdessen habe ich es letzten Samstag mit 2 Freunden besucht.
Meine Begleiter waren Paul und Delphine (ja Delphine, Französin). Mit Letzterer arbeite ich übrigens im Infoladen zusammen, sie ist nur ein oder zwei Wochen nach mir hier angekommen. Ihr gefällt das Leben hier und die Arbeit im Infoladen allerdings weniger gut, weil sie fast ausschließlich rum sitzt und nichts zu tun hat…sie hat es noch nicht verstanden, dass ihr niemand Aufgaben zuteilen wird, sondern sie sich selbst welche suchen muss. Am Anfang hatte ich sie ein wenig als störend empfunden, weil sie den Arbeitsrhythmus, den Ender und ich gefunden hatten, wieder zunichte machte und bei Dreien auch oftmals einer zu viel ist.
Aber mittlerweile habe ich sie etwas besser kennengelernt, was wohl unvermeidbar ist, wenn man täglich zusammen arbeitet und sie ist eigentlich sehr nett. Was ihren Musik- und Buchgeschmack sowie ihre allgemeinen Interessen betrifft, passen wir recht gut zusammen und so kam es, dass wir beide beschlossen haben, uns dieses Kulturfestival einmal anzusehen. Paul hat sich uns spontan angeschlossen.
Der Weg vom Hauptbahnhof, wo wir uns trafen, bis zum Luxemburger Messegelände war lang, der Bus war gerammelt voll und aufgrund der frühlingshaften Temperaturen unglaublich stickig. Was soll das erst im Sommer werden?
In der großen Messehalle erwarteten uns in der Vorhalle zahllose Bücherstände mit Büchern aus allen Ländern, in allen Sprachen, in jedem Format und aus jedem Zeitalter. Sogar wertvolle alte Bücher wurden dort verkauft, das meiste allerdings von teuer, über zu teuer zu unbezahlbar.
Wir drei fragten uns schon, ob das alles sei, was es hier zu sehen gab, als wir plötzlich so im Schlendern die große Haupthalle erreichten. „Hier ist die Party am sein“ war Pauls erster, anscheinend auch richtiger Kommentar: Hunderte kleine Stände verschiedener Länder und Organisationen, die sich vorstellten, eine sich drängende Menschenmasse, südländische Musik und unglaublich bunte Kleidung an brasilianischen, portugiesischen oder afrikanischen Frauenkörpern :o)
Nach einer Stunde hatten wir jeden Stand einmal besucht gehabt, sowie 2 Raucherpausen für Delphine eingelegt, mit einigen anderen Freiwilligen gequatscht und manche Stände (wie den Kuchenstand) mehrmals besucht. Fast an jedem Stand gab es zahlreiche Werbegeschenke und andere Gratisartikel.
Das Ergebnis dieser Tour sind: 4 Aufkleber, 3 Postkarten, 4 Kugelschreiber, ein Bleistift, ein Schlüsselband, eine EU-Flagge, 3 Zeitungen, zu viele Flyer, ca. 6 Stücken Kuchen, ein bei einer Tombola gewonnenes Afrika-T-Shirt in Größe 48, sowie zwei Heliumluftballons, die natürlich gleich zweckentfremdet wurden :o)
In einem stillen Eckchen haben Paul und ich die Gelegenheit genutzt, Delphine mit Helium-Stimmen ein paar Lieder vorzusingen (u.a. Money, Money, Money von ABBA). Es war das erste mal, dass ich meine Stimme unter Helium gesetzt habe – etwas, das ich schon immer einmal machen wollte!!! Und es war wirklich sehr lustig, ich würde es gern wieder machen :o) Für die nächste Party müssen wir also irgendwie versuchen Heliumballons zu besorgen…
Jetzt gibt es also schon eine Sache mehr, die ich auf meiner To-Do-Liste fürs Leben abstreichen kann:
· Helium schlucken und mit Schlumpfen-Stimme singen: check
Fühlt euch geknutscht!
Würde ich nicht im Infoladen arbeiten, wo unzählige Flyer rumliegen und darauf warten gelesen zu werden, hätte ich von der Existenz dieses Festivals womöglich nichts mitbekommen, aber stattdessen habe ich es letzten Samstag mit 2 Freunden besucht.
Meine Begleiter waren Paul und Delphine (ja Delphine, Französin). Mit Letzterer arbeite ich übrigens im Infoladen zusammen, sie ist nur ein oder zwei Wochen nach mir hier angekommen. Ihr gefällt das Leben hier und die Arbeit im Infoladen allerdings weniger gut, weil sie fast ausschließlich rum sitzt und nichts zu tun hat…sie hat es noch nicht verstanden, dass ihr niemand Aufgaben zuteilen wird, sondern sie sich selbst welche suchen muss. Am Anfang hatte ich sie ein wenig als störend empfunden, weil sie den Arbeitsrhythmus, den Ender und ich gefunden hatten, wieder zunichte machte und bei Dreien auch oftmals einer zu viel ist.
Aber mittlerweile habe ich sie etwas besser kennengelernt, was wohl unvermeidbar ist, wenn man täglich zusammen arbeitet und sie ist eigentlich sehr nett. Was ihren Musik- und Buchgeschmack sowie ihre allgemeinen Interessen betrifft, passen wir recht gut zusammen und so kam es, dass wir beide beschlossen haben, uns dieses Kulturfestival einmal anzusehen. Paul hat sich uns spontan angeschlossen.
Der Weg vom Hauptbahnhof, wo wir uns trafen, bis zum Luxemburger Messegelände war lang, der Bus war gerammelt voll und aufgrund der frühlingshaften Temperaturen unglaublich stickig. Was soll das erst im Sommer werden?
In der großen Messehalle erwarteten uns in der Vorhalle zahllose Bücherstände mit Büchern aus allen Ländern, in allen Sprachen, in jedem Format und aus jedem Zeitalter. Sogar wertvolle alte Bücher wurden dort verkauft, das meiste allerdings von teuer, über zu teuer zu unbezahlbar.
Wir drei fragten uns schon, ob das alles sei, was es hier zu sehen gab, als wir plötzlich so im Schlendern die große Haupthalle erreichten. „Hier ist die Party am sein“ war Pauls erster, anscheinend auch richtiger Kommentar: Hunderte kleine Stände verschiedener Länder und Organisationen, die sich vorstellten, eine sich drängende Menschenmasse, südländische Musik und unglaublich bunte Kleidung an brasilianischen, portugiesischen oder afrikanischen Frauenkörpern :o)
Nach einer Stunde hatten wir jeden Stand einmal besucht gehabt, sowie 2 Raucherpausen für Delphine eingelegt, mit einigen anderen Freiwilligen gequatscht und manche Stände (wie den Kuchenstand) mehrmals besucht. Fast an jedem Stand gab es zahlreiche Werbegeschenke und andere Gratisartikel.
Das Ergebnis dieser Tour sind: 4 Aufkleber, 3 Postkarten, 4 Kugelschreiber, ein Bleistift, ein Schlüsselband, eine EU-Flagge, 3 Zeitungen, zu viele Flyer, ca. 6 Stücken Kuchen, ein bei einer Tombola gewonnenes Afrika-T-Shirt in Größe 48, sowie zwei Heliumluftballons, die natürlich gleich zweckentfremdet wurden :o)
In einem stillen Eckchen haben Paul und ich die Gelegenheit genutzt, Delphine mit Helium-Stimmen ein paar Lieder vorzusingen (u.a. Money, Money, Money von ABBA). Es war das erste mal, dass ich meine Stimme unter Helium gesetzt habe – etwas, das ich schon immer einmal machen wollte!!! Und es war wirklich sehr lustig, ich würde es gern wieder machen :o) Für die nächste Party müssen wir also irgendwie versuchen Heliumballons zu besorgen…
Jetzt gibt es also schon eine Sache mehr, die ich auf meiner To-Do-Liste fürs Leben abstreichen kann:
· Helium schlucken und mit Schlumpfen-Stimme singen: check
Fühlt euch geknutscht!
Sandra_in_Luxemburg - 18. Mär, 00:00