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    <title>Sandra_in_Luxemburg (Tagebuch eines alternativen Abenteuers)</title>
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    <description>Tagebuch eines alternativen Abenteuers</description>
    <dc:publisher>Sandra_in_Luxemburg</dc:publisher>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:date>2009-03-11T20:01:43Z</dc:date>
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    <title>Sandra_in_Luxemburg</title>
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  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5559946/">
    <title>Ein letztes Mal in Luxemburg...Freitag</title>
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    <description>Auch wenn ich vielen bereits persönlich von meiner Rückreise erzählt habe, möchte ich diesen letzten Eintrag doch noch schreiben, als Abschluss!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria und ich hatten einen wunderschönen letzten Abend zusammen gehabt. Sie sagte Dinge, die mir viel bedeuten. Sie sagte, dass meine Anwesenheit immer Farbe in ihr Leben brächte und dass ich es geschafft habe, ihr sich selbst wieder näher zu bringen. Sie sei in den 5 gemeinsamen Tagen durch mich wieder sie selbst geworden. Was könnte ein guter Freund einem Schöneres sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen stand ich weit vor ihr auf, da ich noch meine Tasche packen und Duschen musste, was im rosa Haus ja ein langwieriges Unterfangen ist. Als ich mir gerade Frühstück machte, kam sie in die Küche, fertig angezogen und sagte mir, dass sie jetzt los müsse zur Arbeit. Kaum stand sie da, stieg mir schon wieder das Wasser in die Augen.&lt;br /&gt;
Aber ansonsten war es ein kurzer und schmerzlosen Abschied. Wir wussten ja wieder, was wir aneinander haben und einander bedeuten. Wir drückten uns, bedankten uns gegenseitig für die schönen Tage, ich gab ihr noch den Ratschlag mit auf den Weg, die Farbe zu behalten, die ich ihr gebracht habe und verschwunden war sie. &lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück machte ich es ähnlich mit Txalo...ich spielte ein bisschen Ball mit ihm, dann drückte und knuddelte ich ihn und gab ihm noch ein paar liebe Worte mit auf den Weg. Er solle auf Maria aufpassen, sie fröhlich machen, wenn sie traurig ist und gesund bleiben!&lt;br /&gt;
Sandra und Kay kamen überraschender Weise extra im Schlafanzug und mit verquollenen Augen aus ihrem Schlafzimmer, um mich noch einmal zu drücken. Sie luden mich zu ihrer Einweihungsfeier ein, wenn sie es geschafft haben, ein Haus zu finden und zu beziehen. &lt;br /&gt;
Der anschließende Weg aus dem Wald zur Bushaltestelle war wirklich sehr schwer, als trenne ich mich von etwas Geliebten, aber es war ok. Ich hatte mich verabschiedet, ich hatte mein gutes Ende und meinen Schlussstrich unter dem Kapitel Luxemburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf, auf ging es zur langen Rückreise. Mit Bus nach Luxemburg Stadt, mit Zug zum Hauptbahnhof Trier und dort 30 Minuten warten auf meine Mitfahrgelegenheit. Ich hatte im Internet jemanden gefunden, der mit Auto für 30&#8364; von Trier nach Magdeburg fährt. Ein äußerst seltenes Glück! Auch wenn selbstverständlich ein großes Risiko bei solchen Mitfahrgelegenheiten immer mitfährt, war mir das die Ersparnis von 70&#8364; wert! Und noch einmal gab es einen äußerst seltenen, glücklichen Zufall: Ein weiteres Mädchen fuhr in Trier mit uns mit und wollte ebenfalls nach Magdeburg! Wie unfassbar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrt war lang, verschneit, verregnet, vernebelt und einfach schrecklich. Ich konnte fast keine Minute mal NICHT aus dem Fenster gucken, weil ich dem Fahrstil unseres Fahrers weder traute, noch sehr behaglich fand. Viel zu hektisch.&lt;br /&gt;
Auch der Typ an sich war mir äußerst unsympathisch...einfach zu arisch :) Trotz seines jungen Alters (vielleicht Mitte 30) sehr steif, konservativ, blond, blauäugig, in Hemd und Pullunder, sehr kaltschnäuzig, von oben herab, emotionslos...schrecklich! Er ist Dozent an der Uni Trier und musste für seine Doktorarbeit nach Magdeburg. Er bat mich, nichts über ihn in meinem Blog zu schreiben, damit seine Kollegen nichts darüber lesen. &lt;br /&gt;
Natürlich! Wo auch bestimmt sooo viele Dozenten und Professoren im Internet surfen und den Blog eines Mädchens über ihr Abenteuer in Luxemburg suchen oder finden! Quatschi!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war jedenfalls froh, dass das zweite Mädchen dabei war, da sie sich mit dem Fahrer unterhielt und ich dadurch still hinten sitzen konnte und nicht zwanghaft kommunizieren musste. Ich war einfach geschafft. Die 5 Tage waren zu viel Input und ich war zu müde, als dass ich noch Plaudern oder Small Talk hätte führen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 20 Uhr kam ich sicher am Kölner Platz in Magdeburg an und hätte echt nicht damit gerechnet! Schließlich hatten wir es während der Fahrt mit sämtlichen Unwetter-Formen zu tun, haben uns einmal auf dunkle, finstere Landstraßen verfahren, der Fahrstil dieses Schlipsträgers war äußerst unangenehm UND es war Freitag der 13.!!! Wer hätte da gedacht, dass ich lebend an meinem Ziel ankomme und nicht für meinen Geiz bestraft werde? :)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Eltern holten mich beide ab und ab gings nach Hause, wo ich erst mal nicht auspackte, sondern über Stunden alles erzählte, was es noch zu erzählen gab. Daher stellte ich diesen Eintrag auch nicht mehr am Freitag Abend ins Internet. Anschließend war ich eine Woche lang auf einem Seminar und hatte ebenfalls keine Gelegenheit, meinen letzten Tag &quot;in der Vergangenheit&quot; zusammen zu fassen und zu veröffentlichen. Das Ergebnis der langen Pause, war, dass mein Text unauffindbar verschollen war...bis heute!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist also das gute Werk, der Abschluss meines Blogs, meines Abenteuers und eines Lebensabschnittes. Ich denke, ich bin wieder ganz gut angekommen in Magdeburg. Wenige luxemburgische Freundschaften haben dauerhaft bis heute gehalten  aber mit meiner lieben Spanierin Maria, meinem Italiener Liam und meinem Österreicher Paul habe ich nach wie vor regelmäßigen und sehr engen Kontakt! Das ist ein Resultat, mit dem ich sehr zufrieden bin und das ich noch lange aufrecht erhalten möchte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von nun an heißt es wieder &lt;b&gt;im Hier und Jetzt leben&lt;/b&gt;, &lt;b&gt;nach Vorne blicken&lt;/b&gt; und mit einem dicken, fetten, breiten Grinsen &lt;b&gt;fröhlich an Luxemburg zurück denken &lt;/b&gt;und mich über meinen Mut und meine dort gemachten Erfahrungen freuen! Schluss mit Trübsal, Schluss mit Blog! Das nächste Abenteuer kann kommen! :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;---ENDE---&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Das Haus vom Berg aus&lt;br /&gt;
12 Februar 2009&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Das Haus vom Berg aus&lt;br /&gt;
12 Februar 2009&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/SandrasLuxemburg/images/12-Febraur-2009.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Die Rückkehr und das Danach</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-04T18:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5515038/">
    <title>Ein letztes Mal Luxemburg  Donnerstag</title>
    <link>http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5515038/</link>
    <description>Der Donnerstag war ein guter Tag! Eigentlich war er vollkommen und wird mir von meinem Luxemburg-Kurztripp wohl am meisten und intensivsten in Erinnerung bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderschön begann schon der Morgen. Um 10 Uhr in der Früh war ich mit Pia verabredet, einer noch in Luxemburg arbeitenden, deutschen Freiwilligen, die ich schon im Februar 2008 auf dem Ausreiseseminar vor meiner Reise nach Luxemburg kennengelernt hatte. &lt;br /&gt;
Allerdings lag an diesem Morgen dicker, fetter, weißer Schnee. Nach dem Debakel mit der Kamera bzw. dem Foto-Handy am Vortag, hatte ich mir an diesem Morgen fest vorgenommen: Wenn Schnee liegt, stehe ich ganz früh auf, um noch zwischen dem Frühstück und VOR meinem Bus um halb 10 den Berg zu erklimmen und endlich mein Winterfoto vom Haus zu machen. Und so kam es dann auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich mich nach dem Frühstück ganz rasch anzog, um hoch auf den Berg zu steigen, stand Maria gerade auf und fragte mich, ob ich nicht Txalo mitnehmen möchte. Ich wollte schon sehr gern, hatte aber eigentlich geplant, direkt vom Berg aus zur Bushaltestelle zu gehen, ohne noch mal zum Haus zurück zu kommen. Also schlug Maria vor: Wenn ich auf dem Berg bin, klingle ich sie an und sie ruft Txalo zurück zum Haus. Ich konnte es kaum glauben, aber sie sagte, Txalo wird direkt den Berg hinunter zum Haus rennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zügig habe ich diesen Plan in die Tat umgesetzt und war schon nach 10 Minuten auf der Bergspitze angekommen. Eigentlich war dieses Unterfangen bei Schnee und Eis nur mit meinen Turnschuhen lebensgefährlich gewesen, aber ich kam gut durch und fand das Wandern bei Schnee irgendwie viel leichter als am Vortrag bei Matsch.&lt;br /&gt;
Kaum war ich oben, rief Maria vorm Haus stehend Txalo zu sich herunter. Mehrmals rief sie Come!, aber Txalo zögerte. Immer wieder drehte er sich nach mir um, als bräuchte er meine Erlaubnis los zu laufen und mich allein zu lassen. Klar, ein höflicher Hund lässt seine Begleitung nicht so mir nichts dir nichts im Schnee stehen ;) Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir jedenfalls noch nichts bei Txalos Zögern gedacht.&lt;br /&gt;
Nachdem ich meine Fotos gemacht hatte (übrigens sehr gelungene Bilder), sah ich auf dem Berg auf der anderen Seite des Tales eine Frau mit Hund, der Txalo erschreckend ähnlich sah. Und es war auch Txalo zusammen mit Maria :D Über das Tal hinweg schrieen wir ganz laut und konnten uns sogar unterhalten. &lt;br /&gt;
Weil ich überraschender Weise noch viel Zeit hatte, ging ich doch zurück zum Haus. Und nach nicht mal einer Minute kam Txalo, den ich eben noch auf der anderen Seite des Tales gesehen hatte, aus dem Wald gesprungen und war wieder bei mir! Ich war ganz schön baff und konnte mir auch nicht erklären, wie er das gemacht hat. Oder warum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ich dieses Ereignis jetzt so scheinbar überflüssig detailliert beschrieben habe, erfahrt ihr am Ende dieses Eintrages. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sprintete also zum Haus, hatte noch Zeit Hose und Socken zu wechseln (was dringend nötig war) und wartete vergebens auf den Bus. Letztendlich kam ich aber an Pias und meinem Treffpunkt nur 20 Minuten zu spät an.&lt;br /&gt;
Die Wiedersehensfreude war groß und typisch Mädchen plauderten wir wie wild aufeinander ein, kicherten, gackerten und schwelgten etwas in schönen Erinnerungen. Nachdem wir ein paar sehr verrückte Sachen gemacht und einen Kaffee getrunken hatten, trennten sich unsere Wege wieder. Es war ein gelungenes und kurzes Wiedersehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich dann wieder mehrere Stunden auf der Couch verbracht hatte, traf ich mich mit Maria kurz nach 18 Uhr vorm Infoladen, den ich mir unbedingt noch einmal ansehen wollte. Leider war er verschlossen, aber ich konnte durch die Glastür erkennen, dass sich absolut gar nichts an seinem Antlitz geändert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Maria redete ich aufgeregt über die verrückten Sachen, die Pia und ich angestellt hatten, während wir zu der kleinen Kirche in Tetange fuhren (das Dorf in dem ich wohne). Sie hatte diese Kirche, die ich im Sommer zusammen mit meinen Besuchern Stefan und Caro besichtigt hatte,  in den 7 Jahren, die sie in Luxemburg lebt, noch niemals von innen gesehen. Und auch dieses Mal kam es nicht dazu, denn die Kirche war um diese Zeit bereits abgeschlossen. Wirklich schade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuhause angekommen, stellten Maria und ich fest, dass unser Traum wahr geworden war: WIR WAREN fast ALLEIN!!! Nur Sandra lag krank in ihrem Bett. Aufgrund des einjährigen Bestehens der Infobar im Infoladen, waren sämtliche Hausbewohner zum Infoladen ausgeflogen. &lt;br /&gt;
Jetzt konnten wir uns wie früher mit unserem Essen zusammen aufs Sofa flätzen und tatsächlich GERMANYS NEXT TOPMODEL GUCKEN, so wie wir es letztes Jahr jeden Donnerstag gemacht hatten. Der Wahnsinn! Leider wurde unser Plan von Sandra durchkreuzt, die sich etwas zu essen machte und ebenfalls im Wohnzimmer sitzen blieb, natürlich auf der Couch, so dass Maria und ich mal wieder getrennt sitzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum und weil die Sendung furchtbar langweilig war, gingen wir bereits nach einer Stunde in Marias Zimmer. Dort tollten wir mit Txalo noch ein bisschen im Bett herum, machten Fotos von unseren Albernheiten und ich übersetzte ein E-Mail, das meine Eltern an mich und Maria adressiert hatten.&lt;br /&gt;
Eigentlich wollte ich es einfach auf englisch vorlesen, aber ich konnte nicht. Jedesmal, wenn ich zu einem Versuch ansetzte, schnürte ein dicker Tränenklos mir die Kehle zu und ich bekam keinen Ton mehr raus. Die Worte in der Mail waren sehr bewegend und sehr passend. Da ich also nicht reden konnte, übersetzte ich den Text schriftlich, Maria las dabei synchron mit und war ebenfalls sehr bewegt. Allerdings hat sie nur schwer geatmet und nicht wie ich geheult wie ein Schlosshund!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir dann so über Txalo redeten, kam der heutige Morgen zu Sprache und Maria sagte, Txalo würde mich sehr lieben. Ihr Begründung war: Als sie Txalo heute Morgen vom Berg zum Haus gerufen hatte, hat er gezögert. Außerdem hatte es nicht ausgereicht Come! (Komm!) zu rufen, sondern sie musste A casa! (Ins Haus!) schreien, damit er kam. Als er einmal mit Marias bester Freundin Arraté oben auf dem Berg gewesen war, sei er schon fast von allein und nach einem unterstützenden Come! runter zum Haus gelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fragte ich Maria, wie sie das gemacht hatte, dass Txalo plötzlich von der einen Seite des Tales den ganzen Berg hinunter und auf der anderen Seite wieder herauf zu mir gelaufen kam. Da meinte sie ganz trocken, sie hätte gar nichts gemacht. Txalo sei ihr einfach davon und zu mir zurück gelaufen, was heißt, das ich ihm sehr viel bedeute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob man als Außenstehender verstehen kann, warum ich diese Tatsache so schön finde, dass ich so detailliert beschreibe, aber für mich waren Marias Worte über Txalo die perfekten Gute-Nacht-Worte. Ich konnte mich darüber freuen, dass Txalo wieder wusste, wer ich war, statt nur stinkig zu sein, dass ich ihm seinen Platz in Marias Bett weggeschnappt hatte</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Meine WG</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-13T21:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5512626/">
    <title>Ein letztes Mal Luxemburg  Mittwoch</title>
    <link>http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5512626/</link>
    <description>Mittwoch Morgen hatte ich einen Plan! Ich besitze vom letzten Sommer ein wunderschönes Bild von unserem rosa Haus und dem Tal, in dem es liegt, das ich bei wunderbarem Wetter vom Berg neben dem Haus aus gemacht habe. Die Landschaft rings um das rosa Häuschen erstrahlt in saftigem Grün.&lt;br /&gt;
Nun wollte ich aber genau das selbe Bild im Winter machen, ohne Grün, aber mit jeder Menge weiß. Genug Schnee gab es ja die Tage zuvor hier und so wollte ich ganz früh Morgens nach dem Frühstück den Berg erklimmen und das Foto schnell machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie irgendwie immer, gab es aber auch bei diesem Vorhaben einen Haken. Ich hatte Kay meine Digitalkamera ausgeliehen, damit er Fotos bei einer Hausbesichtigung am Nachmittag machen kann. Ich hatte vergessen, dass ich die Kamera selbst brauchte und Kay würde erst Abends zurück kommen, wenn es schon dunkel ist und ich das Foto nicht mehr machen kann.&lt;br /&gt;
Als Maria mir ihre Digitalkamera gab, SCHIEN das Problem gelöst und ich war glücklich. Der Haken dieses Mal: Die Akkus ihrer Kamera waren leer. Nirgendwo im Haus gab es nun irgendwo Batterien!!!! Ist das zu fassen? Also musste ich die Akkus mit dem Ladegerät laden, das ich glücklicher Weise von zuhause mitgebracht hatte.&lt;br /&gt;
Nach einer Stunde ging die Kamera immer noch nicht an. Leider hatte ich nicht mein Schnell-Ladegerät dabei, sondern nur ein langsames. Kaum tauchte Carlo, einer der neuen Mitbewohner, der jetzt in meinem alten Zimmer wohnt, in der Küche auf, fragte ich ihn um Hilfe. Er hatte sowohl Batterien (die nicht funktionierten), als auch ein Schnell-Ladegerät! Nach einer halben Stunde waren die Batterien aufgeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum waren die Batterien in der Kamera stellte ich fest: Die interne Speicherkarte der Kamera ist kaputt. Carlo friemelte noch mit ihr rum, aber man konnte nichts mehr machen. Die Kamera war auf deutsch gesagt im Arsch. Die Fotos hatten sich erledigt, Schnee lag an diesem Morgen ausnahmsweise auch keiner. Damit ging alles schief, was schief gehen konnte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DANN gab mir Carlo sein Foto-Handy und wollte mir weiß machen, dass es angeblich genauso gute Fotos macht, wie eine Kamera. Nachdem er mich 20 Minuten bearbeitet hatte, ließ ich mich breit schlagen und ging mit Txalo und Carlos Fotohandy hinauf auf den Berg. Ich machte ein paar Fotos und stellte fest, dass das Tal ohne grün und ohne weiß, sondern nur mit braunen, kahlen Bäumen, total scheiße aussieht. Und auch wenn die Bilder auf dem Handy-Bildschirm gut aussahen, sahen sie auf dem deutlich größeren Computer-Bildschirm furchtbar aus! Verpixelt und verschwommen! Ich hatte Recht, ein Fotohandy kann nicht das gleiche, wie eine Kamera!!! Aber das band ich dem hilfreichen Carlo nicht auf die Nase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vielen, vielen Stunden Langeweile und Schreibkram am Computer, holte mich Maria nach der Arbeit Abends ab. Das Ziel unserer Fahrt war Decathlon, ein riesig großes Einkaufszentrum für Sportartikel, die qualitativ hochwertig und im Preis nicht zu schlagen sind! Mein persönliches Ziel war allerdings, ENDLICH mit Maria zu reden und sie dazu zu kriegen, sich auszusprechen. Offensichtlich lang ihr ja etwas auf dem Herzen.&lt;br /&gt;
Über den Verlauf dieses Abends bin ich nun viel viel mehr als glücklich! Ich bin überglücklich!!! Den ganzen Tag hatte ich überlegt, wie ich dezent ein tiefgründiges, ernstes Gespräch mit Maria anzetteln könnte. Und ohne viel Mühe gelang mir das auch. Nach einer einzigen Frage fing Maria an zu plappern  und zwar ohne Luft zu holen und ununterbrochen den gesamten Weg bis zum Decathlon (das in Frankreich kurz hinter der Grenze bei der Stadt Thionville liegt) und vom Decathlon wieder zurück zum rosa Haus. In diesen eineinhalb Stunden hatte ich kaum 3 Sätze gesagt, während sie sich, teilweise äußerst emotional, sowohl traurig als auch wütend, alles von der Seele redete. Sie erzählte mir, wie sie behandelt und gemobbt wurde im Haus seit meiner Rückkehr nach Deutschland, sie erzählte mir von den vielen Streits mit Sandra, Kay und auch Ender und sie erzählte mir wie traurig sie ist, dass sie Luxemburg verlassen muss! Sie wäre gern noch ein oder zwei Jahre länger geblieben und der Grund ihrer verfrühten Rückkehr nach Spanien macht sie sehr wütend und traurig. Aber aufgrund der Stimmung zuhause ist sie Tag für Tag nur frustriert. Verständlich, nach dem, was ich gehört habe!&lt;br /&gt;
Die Stimmung zwischen den Anderen und Maria ist einfach unterirdisch und eiskalt. Sie wurde und wird raus geekelt. Dass sie das Gefühl hat, das nicht mehr länger zu können, verstehe ich und ich leide mit ihr! Es tut mir furchtbar leid, dass ein so lieber und herzensguter Mensch wie sie so scheußlich behandelt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit diesem Gespräch ist zwischen Maria und mir wieder alles so, wie es immer war. Wir lachen, wir witzeln herum, wir reden über alles, wir zeigen uns Musik und Videos, wir drücken uns zu jedem kurzzeitigen Abschied am Morgen. Das ist es, weshalb ich her gekommen bin! &lt;br /&gt;
Als wir an dem Abend zuhause ankamen, lud Maria Txalo ins Auto und wir fuhren ein paar hundert Meter weiter in den Wald. Dort zeigte sie mir, was sie mit Txalo neuerdings immer macht: Sie fährt Auto, Txalo läuft draußen nebenher. Die Ausnahme dieses Mal war, dass Txalo überhaupt nicht nebenher lief, sondern voraus oder links und rechts im Wald verschwand. Aber es war wunderschön ihn so glücklich und übermütig zu sehen, wie er durch Schlamm und Fützen springt und es so scheint, als würde er Lachen. Dieser Anblick reicht mir, um mich zu freuen :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem Abend haben wir noch viel geredet. Es war ein ganz toller Abschluss und mir ist ein riesig großer Stein vom Herzen gefallen, dass mit Maria endlich alles geklärt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drücke euch!</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Meine WG</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-12T20:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5510622/">
    <title>Ein letztes Mal Luxemburg  Dienstag</title>
    <link>http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5510622/</link>
    <description>Am Dienstag gab es Sturm! Einen so heftigen Sturm, dass er mich um halb 8 in der Früh weckte und mich auch nicht wieder einschlafen ließ. Ich konnte in Marias Bett liegend aus dem Fenster mit ansehen, wie sich die Dachziegel auf dem Haus nebenan bei jeder Windböe lösten und einige Zentimeter in die Höhe klappten. Wie das Stromkabel, das die beiden Häuser verbindet, Besorgnis erregend schlackerte. Und wie die Bäume ihre Köpfe neigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem morgendlichen Gang durchs Badezimmer, stand ich gerade ganz unschuldig in Marias Zimmer vorm Spiegel, als sie schrie Txalo, no!. &lt;br /&gt;
Txalo, der es seit Sonntag auf meine Hausschuhe abgesehen hatte, hat an diesem Morgen mein Handy zum spielen gewählt. Das Ergebnis seiner Spielwut sind tiiiiefe Zahnabdrücke in meinem Handy und der Handy-Ledertasche, sowie ein zerstörtes, äußeres Display, das sowieso keinerlei Zweck hatte bei einem Klapphandy. Jetzt ist es bunt. Tja.selbst schuld, wenn man sein Handy im Bett liegen lässt. Zwar unter drei Kissen versteckt, aber Txalo findet alles! Immerhin funktioniert es immer noch anstandslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist es mal an der Zeit zu erwähnen, dass sich jede Menge im Haus verändert hat! Dabei meine ich nicht nur die Mitbewohner oder die sehr miese Stimmung zwischen Maria und den anderen. Ich meine vor allem die Äußerlichkeit. Ich zähle mal auf von oben nach unten, was ich noch im Kopf habe: Kay hat jetzt eine Tür und nicht mehr nur ein Loch zu seinem Zimmer, mein Zimmer ist vollkommen umgestaltet (neue Möbel, kein Teppich), aber das habe ich noch nicht gesehen. Der kaputte Kühlschrank, der in der Küche als Aufbewahrungsschrank genutzt wurde, ist durch eine sehr schöne Arbeitsfläche aus Holz ersetzt worden. Über dem Waschbecken befinden sich zwei Regale, unter anderem mit Henkeln für alle Tassen. Sehr hübsch. Das braune Ledersofa ist aus der Küche verschwunden, stattdessen stehe an selbiger Stelle die Ikea-Schränke aus meinem ehemaligen Zimmer. Der Toaster ist ENDLICH neu! Die Wände in der Küche sind nicht mehr rosa und hellblau, sondern weiß, die Wände im Wohnzimmer sind von ganz rosa zu halb rosa halb gelb gestrichen wurden. Die Sessel im Wohnzimmer sind weggeschmissen wurden, dafür stehen da jetzt die braunen Ledersessel aus der Küche. Die Eingangstür wurde wunderschön in braun und weiß gestrichen. Ender hat einen neuen Ofen.&lt;br /&gt;
Nebenan ist auch die Toilette nicht mehr rosa, sondern weiß. Sie Situation mit der Toilette, die mit dem Waschmaschinen-Abwasser gefüllt wird, hat sich allerdings nicht geändert und wird mir auch nicht fehlen. Der Duschkopf ist neu, was bei einem derart geringen Wasserdruck sehr viel ausmacht! Endlich gibt es einen weiteren (dritten) Wäscheständer. Und zu guter Letzt gab es zumindest einen Versuch, der Torbogen vorm Haus mit Efeu zu bepflanzen. Und zu guter Letzt das wichtigste nicht zu vergessen: Sandra und Kay wollen noch in diesem Jahr ausziehen und sich zusammen mit ihren verheirateten Freunden Alex(andra) und Claude ein Haus kaufen. Prophezeiungen, dass die WG im Doemptchengrond nicht mehr lange existieren wird, gibt es natürlich zur Genüge. &lt;br /&gt;
Da fragt sich nur, warum das alles passiert, NACHDEM ich weg bin! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zurück zu meinem Tag. Bis 15 Uhr habe ich an diesem Tag erledigt, was es für mein FSJ-Seminar nächste Woche in Havelberg zu erledigen gab. Und zwar musste ich ein Konzept für ein Projekt ausarbeiten und bin ziemlich stolz, dass ich es so schnell geschafft habe.&lt;br /&gt;
Anschließend wurde ich abgeholt von Kay, Alex und Claude, die bereits ihr aller erstes Haus besichtigen wollten. Ja, ich bin tatsächlich genau in der Haus-Besichtigungs-Phase hier und da war ich doch mal neugierig. Ich ließ es mir nicht nehmen, mitzukommen.&lt;br /&gt;
Das Haus, das wir besichtigten war allerdings unter aller Sau! Viele Wände waren nicht richtig verputzt, die Decken waren teilweise ganz schön marode, genauso wie das Linoleum, die Elektronik wirkte lebensgefährlich. Das Haus war einfach ein Wrack. Wir alle waren uns einig, dass es irrsinnig viel Potential hat und dass man mit jeder Menge Geld und Zeit viel draus machen kann. Aber wer hat das schon beides&lt;br /&gt;
Die zweite Hausbesichtigung fiel wegen des Unwetters aus, da der Verantwortliche es nicht durch den Sturm zum Haus schaffte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tag klang dann früh und gemütlich aus, allerdings immer noch mit der selben, schweigsamen Situation zwischen Maria und mir. Aber wer weiß, vielleicht kriege ich das noch geregelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drücke euch!&lt;br /&gt;
Sandra</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Meine WG</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-11T21:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5507867/">
    <title>Ein letztes Mal Luxemburg  Montag</title>
    <link>http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5507867/</link>
    <description>Schon ziemlich früh klingelte Marias Wecker. Da sie aber bereits um 22:30 Uhr schlafen ging (und ich ja somit auch), war ich um 8 durchaus fähig aufzustehen, trotz Urlaub. Der Weg zum Bedazimmer, in Schlaganzug und offenen Latschen durch dicken Schnee, hatte mir überhaupt nicht gefehlt. Nach einer gewohnt unkomfortablen Dusche im kalten Bad unterm dünnen Wasserrinnsal, und einem Frühstück in gewohnter Lxemburg-Manier, machte ich mich auf zur Bushaltestellen, um einige Besorgungen in der Stadt zu machen und mich von ihr zu verabschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster Anlaufpunkt war die Bank zur Auflösung meines luxemburgischen Kontos. Das ging sogar ratzfratz, ohne Fragen, ohne Probleme, eine Unterschrift, Karte zurück geben, Geld einkassieren, fertig.&lt;br /&gt;
Wie im Shoppingwahn stürzte ich dann die Straße hinunter zum Geschäft Coolcat. Das ist zwar ein blöder Name, aber der Laden hatte mich ein halbes Jahr lang zuverlässig mit neuen, großartigen Klamotten versorgt. Seit ich aus Lux zurück bin, war ich immer wieder traurig, dass es diesen Laden oder dessen Klamotten nirgendwo in Deutschland gibt. Um so praller waren meine Taschen gestern zum Shoppen mit Geld gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mein Vorhaben mit einer übergroßen, prall gefüllten Coolcat-Einkaufstüte aus dem Laden zu stolzieren, wurde zu einer Enttäuschung. Im Laden begrüßten mich zahllose Outfits mit Glitzerpallietten, enge, schimmernde Legginshosen, Latzhosen, knappe Jeans-Kleidchen und pinke Strickjacken. Wo waren alle meine coolen Klamotten?!?!?!&lt;br /&gt;
Die magere Auswahl waren zwei Teile, die in die kleinste der Coolcat-Einkaufstüten passten und dann noch Platz ließen. Eigentlich habe ich mir auch nur ein Teil gekauft, in zwei verschiedenen Farben. Mein Shopping-Wahn war jäh dahin. Ich war in keinem einzigen Geschäft mehr drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend machte ich mich bei Nieselregen und Kälte auf zur Altstadt, um etwas zu besorgen, das meine Freundin Mareike sich gewünscht hatte. Ein letztes Mal deckte ich mich mit luxemburgischen Tourismusartikeln ein, also Postkarten, einer Tasse und anderem Klimbim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann hatte ich etwas Besonderes vor. Ich ging zu dem Tattoo-Shop, in dem Maria sich letztes Jahr in meinem Beisein zum ersten Mal tätowieren ließ. Und ich ging sogar hinein in den Shop und schaute mir 20 Minuten lang alle Motive an, die man sich anschauen konnte. Am Abend zuvor hatte ich mich Maria nämlich darüber unterhalten, dass ich die Zeit in Luxemburg für prägend und positiv genug halte, dass sie ein Zeichen auf meiner Haut verdient. Der einzige Grund, warum das bisher noch nicht passiert ist, ist der Mangel an einem Motiv. Also ließ ich mich inspirieren von hunderten verschiedenen Motiven und fand  &lt;b&gt;nichts&lt;/b&gt;! Will ich eine Blume auf meinem Körper verewigt sehen? Oder einen Stern? Oder mein Sternzeichen? Oder eine Elfe? Oder eine Katzenpfote? Oder ein Wort in arabisch oder chinesisch? Oder einen Drachen? Oder ein Tribal? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort lautete immer nein. Bei keinem Motiv machte es irgendwie Klick, nichts davon möchte ich für immer immer immer an mir betrachten müssen. Ich will ja auch die Chance haben, das Kapitel Luxemburg abzuschließen und nicht für immer durch ein Tattoo daran erinnert werden. Dennoch finde ich den Gedanken nach wie vor schön, mir in Luxemburg von einem Luxemburger ein tätowiertes Denkmal für Luxemburg zu setzen. Am besten von der gleichen Frau, die auch Maria tätowiert hat ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 100 Motiven im Kopf schwirrend, machte ich mich zu Fuß auf den Rückweg zum Bahnhof. Auch wenn es regnete, ließ ich es mir nicht nehmen, noch mal von oben das Petrustal zu betrachten (das im Winter ohne grüne Bäume nicht sehr prächtig zu betrachten ist), über die Pont Adolphe zu schlendern, am Sparkassenmuseum vorbei zu ziehen, dem Bahnhof am Ende der Straße entgegen zu schreiten und dabei alle Erinnerungen und Flashbacks zu genießen, die mir so in den Sinn kamen. Auf der Pont Adolphe, wo ich einige Zeit stehen blieb, tat die traurige Musik in meinem MP3-Player ihren Rest und ich habe wieder etwas ins Auge bekommen, was sie feucht werden ließ ;) Innerlich machte ich winkewinke zu Luxemburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tetange beim rosa Haus angekommen schneite es in dicken Flocken, so wie es schon jeden Tag seit 2 Monaten schneite, wie mir Maria und Sandra berichteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Tag passiert nichts besonderes mehr. Maria und ich fuhren zum Aldi und zu ihrem Fitness Studio, damit sie ihren Vertrag dort kündigen konnte. Da Maria eine Frau zugeparkt hatte, die ausparken wollte, musste ich das Auto ein paar Meter weiter nach vorne fahren. Das ließ mir mächtig die Knie weich werden, denn plötzlich konnte ich mich nicht mehr erinnern, welches Pedal wo war. Das stellte ich allerdings erst fest, als ich fälschlicher Weise das Gaspedal als Kupplung benutzte ;) Aber außer, dass das Auto laut aufheulte und ich einen Schock erlitt, passierte nichts. Es ist albern, weil ich nur anfahren musste, aber mein Herz schlug noch mindestens 3 Minuten bis zum Hals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten klang der Abend ruhig, aber irgendwie merkwürdig aus. Ich weiß nicht, ob es am Wetter liegt, an der schlechten Stimmung zwischen Maria und des anderen Bewohnern oder an ihren stressigen Umzugplänen, aber irgendetwas ist anders zwischen ihr und mir, als es im Sommer war.&lt;br /&gt;
Sie ist viel ernster, ruhiger, sie redet kaum ein Wort mit mir und wenn, haben wir meistens Verständigungsprobleme. Lachen und Witze reißen, irre Fotos von uns schießen wie im Sommer gibts nichts mehr. Vielleicht ist die Situation einfach zu verschieden zu damals. Vielleicht hat sie auch zu vieles anderes am Kopf. Aber zwischen uns ist eine große Distanz und nicht mehr die Offenheit und die guten Gespräche, die ich so mochte. Sie scheint auch nicht so sehr aus dem Häuschen zu sein, dass wir noch ein letztes Mal zusammen in Luxemburg sein können, wie ich es bin. Und irgendwie gelingt es mir auch nicht, sie auf all das anzusprechen und das Schweigen zu brechen, weil es scheint, als hätte sie ne dicke, große Mauer um sich gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass es mir im Laufe der Woche noch einmal gelingt, wie in den alten Zeiten mit ihr zu reden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlt euch gedrückt und gegrüßt!</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Meine WG</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-10T21:19:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5505209/">
    <title>Ein letztes Mal Luxemburg  Ankunft und Wiedersehen</title>
    <link>http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5505209/</link>
    <description>Die lange Geschichte von der Planung meines Vorhabens Luxemburg noch einmal zu besuchen, bis hin zur komplizierten Zugreise, erspare ich euch aus humanitären Gründen, da ich niemanden von euch mit unnötigem Gefasel langweilen mag. Nur so viel: Der Weg hierher war umständlich und teuer und es grenzt an ein Wunder, dass ich überhaupt hier bin und dann auch noch planmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsache ist aber, dass es hieß Jetzt oder Nie. Maria, meine ehemalige Mitbewohnerin, verlässt das Land am 28. Februar, um nach Spanien in ihre Heimat zurück zu kehren. Ohne sie, gäbe es niemanden mehr, der mich im Haus für mehrere Tage willkommen heißen würde und ohne sie gäbe es auch fast keinen Grund hier zu sein.&lt;br /&gt;
Da es für mich jedoch undenkbar war, mein geliebtes Haus im luxemburgischen Wald nie wieder zu sehen, MUSSTE ich einfach alles daran setzen, noch einmal her zu kommen. Und wie ihr seht, hab ich es geschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;In Luxemburg angekommen&lt;/i&gt; musste ich noch eineinhalb Stunden auf den Bus warten, der mich zum rosa Haus bringen würde. &lt;i&gt;Im Bus angekommen&lt;/i&gt; fühlte sich das Entlangfahren der mir so bekannten Strecke zum einen an, wie ein sehnlich erwünschtes Nach-Hause-Kommen und andererseits wie eine Reise in die Vergangenheit, zurück zum Sommer, zurück zum EFD. Der Klos in meinem Hals wurde immer größer und erreichte seinen ersten Höhepunkt, als der Bus an der Dorfkirche vorbei fuhr, die ich so ausführlich mit meinen Magdeburger Besuchern Caro und Stefan inspiziert hatte.&lt;br /&gt;
Der zweite Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten: Als ich aus dem Bus stieg und in der Ferne das Haus und Licht in meinem alten Zimmer sah, hatte ich plötzlich feuchte Augen. Aber ich hab sicher nur was ins Auge bekommen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergauf mit der schweren Reisetasche merkte ich dann, wie wenig Kraft und Substanz man haben kann, wenn man gerade 9 Stunden mit Zug und Bus gefahren ist. Etwas weiter vorm Haus, auf der matschigen Auto-Park-Stelle, begrüßte mich Neckel, einer der nach mir eingezogenen Mitbewohner, der meinen Platz im Infoladen und der Queesch eingenommen hatte. Er war gerade dabei im Dunkeln mit einer Taschenlampe seinen Van zu reparieren, bei dem während des Fahrens wohl öfter die Schiebetür an der Seite aufgeht. Und ich hatte schon für eine Sekunde gedacht, dass ich von Maria mit einer Wunderkerze empfangen werde, statt von einem großen, stark behaarten Typen mit Taschenlampe :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neckel drückte mir nicht nur erfreulicher Weise die neue Queesch in die Hand, in der auch endlich meine Artikel veröffentlicht sind, sondern er lud mich auch in den Infoladen ein, zu dem er gleich fahren wollte und wo im Zuge der VoKü alle mir bekannten, luxemburgischen Gesichter versammelt sein würden. Vokü heißt Volksküche und ist ein Abend, an dem vegan gekocht und geschlemmt wird.&lt;br /&gt;
Das Angebot klang mehr als verlockend! Nicht wegen des veganen Essens (das tatsächlich hin und wieder ausgezeichnet geschmeckt hatte), sondern weil die Besichtigung des Infoladens und das Wiedersehen alter Bekannter ohnehin auf meinem Wochenplan stand. Aber mein Kopf sagte ja, mein Bauch und meine Beine sagten entschieden Nein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neckel berichtete mir noch, dass Kay und Sandra müde und krank seien. Vorm Haus angekommen, sah ich in Küche und Wohnzimmer kein Licht mehr, ein eindeutiges Zeichen, dass Kay und Sandra schlafen. Und das um 18:45 Uhr. Ich betrachtete es als Rebellion gegen meine Ankunft und als Zeichen, dass ich für die beiden nur wenig willkommen bin.&lt;br /&gt;
In der Küche bestätigte sich der Eindruck von außen  keiner mehr wach, reden hörte ich Sandra und Kay trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum machte ich das Licht an, erblickte ich jenen tierischen Hausbewohner, auf den ich mich am meisten gefreut hatte: die kleine, weiße Mietzi, die aus dem Fenster späte! Ohne Schuhe, Jacke oder Schal auszuziehen, stürmte ich auf sie zu und gab ihr die Gelegenheit, an meiner Hand zu schnuppern, um dann wie früher schnurstracks ins Wohnzimmer zu gehen, ohne sie weiter zu beachten.&lt;br /&gt;
Und wie früher hörte ich nicht mal eine Minute später ein lautes Plumpsen, ein leichtes tippeln und schon war Mietzi im Wohnzimmer, sprang auf das Sofa und dann ganz zaghaft auf meine Beine. Immer wieder stupste sie meine Finger an oder legte ihren Kopf unter meine Hand, damit ich sie kraule. Als Begrüßungsritual kam sie wie gewöhnlich meinen Bauch hochgekrabbelt und legte ihre Nase sehr lang auf meine. &lt;b&gt;Es hatte sich absolut gar nichts geändert, sie wusste noch genau, wer ich war! &lt;/b&gt; und rollte sich für gut 20 Minuten auf meinem Schoß zusammen.&lt;br /&gt;
Und dann war da auch wieder dieser Klos in meinem Hals. Nach so einer tollen Begrüßung, was blieb mir da anderes übrig, als ne Träne zu vergießen?! Wahrscheinlich habe ich nur eine Katzenallergiedas wird es sein! Ich bin ich sentimental, nein nein!&lt;br /&gt;
Sobald Neckel die Küche betrat, sprang Mietzi übrigens wie vom Blitz getroffen vom Sofa. Auch das war schon früher so gewesen. Es darf ja niemand sehen, dass sie in Wahrheit ein verschmuster Softi ist nicht nur ein im Dreck wühlender Mausejäger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abend nahm dann noch eine überraschende Wendung. Kaum war Neckel in der Küche, kamen auch Kay und Sandra aus ihrem Loch gekrochen und begrüßten mich beide mit einer dicken, fetten, herzlichen Umarmung, um mich anschließend über mein Leben seit Luxemburg auszuquetschen. Zu guter Letzt aßen wir gemeinsam am Küchentisch. Das war eine echt positive Überraschung, die mich wahnsinnig gefreut hat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Stunden nach meiner Ankunft kam dann auch endlich Maria, die eine Woche lang bei Freunden in Brüssel gewesen war. Ich kam gerade von Toilette, als sie mit dem Auto vor fuhr. Kaum erspähten wir uns, rannten wir uns mit offenen Armen, hüpfend und schreiend entgegen ;)&lt;br /&gt;
In ihrem Bett, dass ich mir glücklicher Weise nur mit ihr teilen musste und nicht wie von ihr angekündigt auch noch mit Txalo, redeten wir noch lange, bevor wir einschliefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achja apropos Txalo, wie geht es dem eigentlich? Aufgrund seines Winterfells wirkt er sehr dick und massig. Erkannt hat er mich meiner Meinung nach nicht, zumindest hat er mir keine Aufmerksamkeit geschenkt und mich nicht besonders begrüßt. Er ist eher stinkig, weil ich ihm sein Platz in Marias Bett weg nehme. Was aber sofort auffällt, ist, dass er älter geworden ist, vor allem im Kopf. Er ist reifer, ruhiger, gesetzter, ernster, gar nicht mehr bissig und er begeistert sich nicht mehr für sämtlichen Quatsch. Vielleicht liegt das aber auch am Wetter und am Schnee, der hier den ganzen Tag fast nonstop fällt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schöne Ankunft in Luxemburg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebste Grüße an euch,&lt;br /&gt;
Sandra</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Meine WG</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-09T21:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5190813/">
    <title>Zurück nach Magdeburg  Zurück ins Leben?  Teil II</title>
    <link>http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5190813/</link>
    <description>Meine diesjährige Studentenlaufbahn ist kurz  sie ist genau eine Woche lang. Dafür gab es in dieser Woche einen einmaligen, komplizierten, langwierigen Hick Hack, dessen Schilderung alles andere als einfach ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte beginnt am vorletzten Samstag auf meiner Willkommensfeier, als meine Eltern mir einen Brief von der Universität Erfurt übergaben. Dort hatte ich mich für zwei Fächer, ein Haupt- und ein Nebenfach beworben und hatte bereits beide Absagen erhalten.&lt;br /&gt;
In diesem dritten Brief am Samstag stand nun, dass ich im Nachrückverfahren für das Nebenfach Erziehungswissenschaften in Erfurt zugelassen wurde. Es war meine erste Zulassung, deren Annahme ich in Betracht ziehen konnte und diese Zulassung schien ein Zeichen zu sein. Denn neben mir auf der Hollywood-Schaukel saß Caro, die Freundin, die ich seit 18 Jahren kenne, mit der ich zusammen im Kindergarten und in der Schule war und die dieses Jahr ebenfalls eine Zusage aus Erfurt erhalten hatte und nun dort studieren gehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prompt wurden Pläne entwickelt und Caro kam auf die Idee, dass wir in Erfurt zu zweit eine WG gründen könnten. Die Studienpläne schienen innerhalb kürzester Zeit Gestalt anzunehmen. Ich hätte mit Caro eine nette Mitbewohnerin, bei der ich weiß, was mich erwartet und ich müsste mich nicht allein un die erschlagende Studienorganisation kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich musste mir nicht einmal allein eine Wohnung suchen, denn Caro hatte für den folgenden Mittwoch bereits geplant, zur Wohnungsbesichtigung nach Erfurt zu fahren, wo ich natürlich mitkommen könnte. Während ich dann den Sonntag damit verbrachte, mir den Kopf über Erfurt und Luxemburg zu zerbrechen, suchte Caro nach weiteren Wohnungsangeboten für uns zwei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begann die schwierige Entscheidungsphase. Am 8. September, einem Montag, hätte ich das Vorstellungsgespräch in Luxemburg gehabt. Am 9. September hätten aber schon alle Unterlagen und die Semestergebühren bei der Universität Erfurt eingehen müssen, wenn ich die Zusage rechtzeitig hätte annehmen wollen.&lt;br /&gt;
Ich musste mich also entscheiden  und entschied mich gegen Luxemburg. Natürlich wäre ich liebend gerne wieder zurück in meine WG nach LUX gezogen und hätte dort gelebt und das studiert, was wirklich studieren will. Psychologie! Aber das Psychologie-Studium an der Uni Lux ist dreisprachig  deutsch, englisch und französisch. Auf der ohnehin schon französischen Website des Studienganges wird ausdrücklich geschrieben, dass man alle drei Sprachen beherrschen muss. Mir ist allerdings klar, dass ich meine mangelnden Französischkenntnisse nicht stark genug aufbessern kann für ein Psychologiestudium mit Fachsprache, selbst wenn ich mich mit aller Macht in das Lernen hinein knie. &lt;br /&gt;
Ein dreisprachiges Psychologie-Studium ist vermutlich schon schwer genug, auch ohne mangelnde Sprachkenntnisse. Da kann ich mir nichts vormachen. Noch dazu habe ich keine Ahnung, ob und wie ich finanziell in Luxemburg als Student unterstützt werden würde. Wie es aussieht, genießen dort nur Staatsbürger eine finanzielle Unterstützung. All das, plus der zusätzliche Grund, dass ich 200&#8364; Zugkosten ausgeben müsste, um zum Vorstellungsgespräch zu fahren und herauszufinden, ob die Uni LUX mich annehmen würde, haben mich zu der Entscheidung gegen Luxemburg und VORERST für Erfurt gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Montag rief Caro an und ich teilte ihr meine Entscheidung, aber auch meine Bedenken mit. Immerhin wurde ich in Erfurt nur für ein Nebenfach zugelassen, nicht für ein Hauptfach. Von den noch übrigen zulassungsfreien Hauptfächern an der Uni Erfurt kam für mich nur Literaturwissenschaft infrage und ich geriet ins Grübeln, ob ich tatsächlich extra für ein Jahr nach Erfurt umziehen will, um etwas zu studieren, das ich lediglich ganz nett finde und mit dem ich kaum berufliche Chancen habe. Mir war klar, dass ich nach einem Jahr versuchen würde, die Studienfächer und vielleicht die Uni zu wechseln, um dann endlich Psychologie zu studieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellte sich mir folgende Frage: Will ich tatsächlich Bafög und einen Studentenkredit beantragen und dadurch mit bereits 20 Jahren Schulden machen, für zwei Studienfächer, die ich nicht zu Ende studieren werde, sondern nach einem Jahr wieder wechseln will?!?!?!?! Lohnt es sich, etwas zu studieren, nur um studieren zu gehen, wenn man dabei Schulden macht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ließ Caro über meine Unsicherheit nicht im Unklaren, sondern ließ sie wissen, dass meine Entscheidung gegen Luxemburg keine Garantie sei, dass ich mit ihr in Erfurt zusammen studieren und wohnen würde. Wie so oft hätte ich auch hier gern auf mein Bauchgefühl gehört, aber Erfurt sagte mir nichts und rief auch keinerlei Gefühl in mir hervor. Weder ein positives noch ein negatives...Erfurt ist für mich Bedeutungslos.&lt;br /&gt;
Trotzdem vereinbarten wir für Mittwoch eine Zeit, zu der sie und ihre Mutter mich abholten, um nach Erfurt zur ersten Wohnungsbesichtigung zu fahren. Mittwoch Morgen um 10 Uhr saß ich also mit Caro und ihrer Mum im Auto und fuhr mit einem nicht funktionierenden Navigationssystem nach Erfurt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort war das erste, was ich von der Stadt sah, die Plattenbausiedlung von Erfurt, in der wir auch die ersten beiden Wohnungsbesichtigungen hatten. Es handelte sich um zwei völlig gleich geschnittene Wohnungen in einem miefenden, großen, Unbehagen erregenden Plattenbau im siebten Stock. Insgesamt war die Wohnung groß genug für 2 Personen, aber eines der beiden Schlafzimmer war so winzig, dass viel mehr als ein Bett und ein Stuhl nicht rein gepasst hätten. Noch dazu gab es keine Küchenmöbel, keine Lampen und die eine Wohnung war noch nicht mal verputzt. Diese Wohnungen schlugen Caro und ich uns gleich aus dem Kopf, war die Wohngegend ja nicht gerade Vertrauenserweckend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zur nächsten Besichtigung, bereits der letzten, fuhren wir an der Uni vorbei. Es war eine sehr hübsche und sehr kleine Uni, aber auch hier empfand ich nichts, außer dem Gefühl, dass Erfurt nicht die richtige Stadt für mich ist. Jetzt zu studieren in Erfurt schien mir nicht mein Weg zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der zweiten Wohnung handelte es sich um eine WG mit zwei Mädchen, die noch einen weiteren Mitbewohner suchten. Caro hatte diese Wohnung im Internet gefunden, bevor sie wusste, dass ich mit nach Erfurt kommen würde.&lt;br /&gt;
Dieses Mal handelte es sich um eine wunderschöne, friedliche und äußerst hübsche Wohngegend. Ebenfalls die Wohnung und das Mädchen, das sie uns vorstellte, ließen nichts zu wünschen übrig. Caro wäre sofort eingezogen und ich hätte es ihr mehr als gegönnt. Aber es gab ca. 20 Leute, die sich für die WG in erstklassiger Lage interessiert hatten und Caro war leider nicht diejenige, die ausgewählt wurde, um dort einzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir riefen zwar noch bei mehreren Wohnungen an, aber niemand hatte Zeit für eine spontane, sofortige Wohnungsbesichtigung. Vor der Rückfahrt nach Magdeburg sahen wir uns dann nur noch den Erfurter Dom an, was uns von dem Mädchen aus der WG ausdrücklich empfohlen wurde. Es lohnte sich tatsächlich. Der Dom war atemberaubend schön, ebenso wie die kleine Altstadt, die mich an die Märchenstadt aus Die Schöne und das Biest erinnerte. Sehr sympathisch, sehr klein und sehr friedlich und gemütlich. Heimisch  aber nicht mein Heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich die Stadt gesehen und mich ausgiebig mit Caro und ihrer Mum über meine Situation unterhalten hatte, tendierte ich dazu, mich gegen Erfurt zu entscheiden, um ein Jahr lang arbeiten zu gehen und Geld zu verdienen. &lt;br /&gt;
Bei dieser Entscheidung blieb es auch. Ich fühlte mich zwar weder wohl mit dem Plan in Erfurt zu studieren, noch mit dem Plan, ein Jahr lang arbeiten zu gehen, aber Letzteres machte mehr Sinn. Von jetzt an heißt es also arbeiten gehen, was es zu arbeiten gibt. Immerhin lebe ich in Magdeburg, einer der deutschen Städte mit der höchsten Arbeitslosenrate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile hat sich Maria, meine Mitbewohnerin und beste Freundin aus Luxemburg, bei mir gemeldet. Sie war 7 Wochen lang in Spanien bei ihrer Familie gewesen, weshalb wir kaum Kontakt gehabt hatten. Vor 4 Tagen nun rief sie mich aus Luxemburg an, um mir zu sagen, dass ich ihr fehle und zu fragen, wann ich zurück komme, da ich ja auch in Luxemburg arbeiten könne, wo ich deutlich mehr Geld als in Magdeburg verdienen kann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Antwort bin ich Maria schuldig geblieben. Was ab jetzt passieren wird, ist ziemlich unklar, da mir viele kleine Tore offen stehen und ich mich nicht übereilt für Eines entscheiden möchte. Bis Ende September können von den Universitäten immer noch Zusagen zum Studium kommen. Davor passiert erst mal gar nichts. Dahinter liegt das Unbekannte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich werde ich euch weiterhin über die wichtigsten Ereignisse hier auf dem Laufenden halten. Danke für euer Interesse und die Aufmerksamkeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich drücke euch!&lt;br /&gt;
Sandra</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Die Rückkehr und das Danach</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-14T17:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5181708/">
    <title>&lt;b&gt;Zurück in Magdeburg  Zurück im Leben?  Teil I&lt;/b&gt;</title>
    <link>http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5181708/</link>
    <description>Auf Bitte einer einzelnen Person sollte ich meinen letzten Tagebucheintrag über meinen Freiwilligendienst in Luxemburg Zurück im Leben nennen. So ganz bin ich damit aber nicht einverstanden, wie man sieht...;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 7stündige Autofahrt nach Magdeburg war weniger eine Zerreißprobe, als ich es erwartet hatte. Eigentlich war es gar keine. Ich war etwas gespannt auf zuhause und so ganz hatte ich meine Situation auch noch nicht realisiert. Die Gewissheit nach LUX zurück zu kehren, nahm mir jegliche Traurigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wiedersehen zuhause war so unspektakulär, wie es überhaupt sein konnte. Da mein Papa im Keller war, standen Haus- und Wohnungstür offen und völlig unerwartet für meine Mama, stand ich plötzlich vor ihr in der Wohnung. Drücken, küssen, grinsen, angucken....das war die Wiedersehensprozedur. Nachdem Martin und seine Mum nach Hause abgedüst waren, folgten stundenlange Gespräche und ich begrüßte meine Großeltern nebenan. Die Wiedersehensprozedur war hier die gleiche. Nach meinem Wunsch-Sonntagsessen zuhause (Blumenkohl, Klops, Kartoffeln), war der Tag gelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte fünf Tage langes auspacken, ausrangieren und wegwerfen. Ich stürzte mich förmlich in meine 2 großen Reisekoffer, 2 Rucksäcke, unzählige Handtaschen, in meinen Kleiderschrank und meine vielen Zimmerschränke, um nicht nur den Inhalt meiner Koffer in mein Zimmer zu stopfen, sondern dieses vorher zu entrümpeln. Ich entsorgte zwei große Müllsäcke Klamotten, zwei große Müllsäcke mit Kram und eineinhalb große Papierkörbe Papier. Eine unglaubliche Erleichterung! Nach 7 Monaten Abwesenheit merkt man genau, was einem alles nicht gefehlt hat und plötzlich fällt es ungeahnt leicht, Dinge wegzuschmeißen.&lt;br /&gt;
Am Mittwoch erhielt ich ungeahnt einen Anruf von einem Professor der Universität Luxemburg, wo ich mich für Psychologie beworben hatte, nachdem ich bereits 12 Absagen aus Deutschland erhalten hatte. Der Professor lud mich für den 8. August nach Luxemburg zu einem Vorstellungsgespräch ein!!! Noch nie empfand ich so viel Freude, Panik, Aufregung und Übelkeit zugleich, wie ich es nach diesem Telefonat tat. Sofort checkte ich die Zugpreise im Internet und stellte fest, dass es mich ca. 200&#8364; kosten würde, nach LUX hin und zurück zu fahren. Tagelang dachte ich nach, ob ich diesen Termin wirklich wahrnehmen sollte, denn 200&#8364; wollte ich nur ausgeben, wenn ich auch eine Chance hatte, an der Uni Lux angenommen zu werden. Zusätzlich machte mir zu schaffen, dass ich nichts über die finanzielle Studien-Unterstützung in Luxemburg weiß. &lt;b&gt;Die Gedanken, die ich mir bezüglich dieses Vorstellungsgespräches machte, sollten noch lange kein Ende nehmen...Dazu aber mehr in Teil II meines Eintrages!&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Es folgte meine große Willkommenfeier am Samstag, sechs Tage nach meiner Ankunft in Magdeburg. Gewünscht hatte ich mir eigentlich eine Überraschungsfeier, also eine Feier, von der mir weder der Aufenthaltsort, noch Uhrzeit oder Gästeliste vorher verraten werden. &lt;br /&gt;
Leider ging dieser Wunsch irgendwie unter oder wurde nicht richtig verstanden, denn innerhalb der letzten 3 Monaten meines Aufenthalten in Luxemburg wurde ich gefragt, ob es okay sei, wenn die Party im Garten stattfände, wer alles kommen solle und welches Datum und welche Uhrzeit mir am liebsten seien. Im Prinzip organisierte ich die Einzelheiten meiner Überraschungs-party selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis war, dass ich erst mal mit Martin und Caro, meine langjährigste Freundin, die mich auch zusammen mit Stefan in LUX besucht hatte, im Garten auf der Hollywood-Schaukel saß und sowohl auf meine Eltern wartete, die sich zuhause noch einmal frisch machten, als auch auf meine restliche Familie, die plötzlich erst später zur Party erscheinen wollte, als geplant. Hinter dieser plötzlichen Verspätung vermutete ich die so sehr von mir gewünschte Überraschung, hatte aber falsch vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt nicht ganz: von meiner Tante erhielt ein wunderschönes Buch über das Land Luxemburg, wie ich es sieben Monate lang gebraucht hätte. Meine Großeltern schenkten mit einen Salz- und Pfefferstreuer aus dem Hundertwasserhaus, die in ihrer Form und Farbe so einmalig sind, dass nur ich sie habe. Damit passen sie super zu meiner Hundertwasser-Vase. Über die Geschenke habe ich mich wirklich sehr gefreut, da sie völlig unerwartet kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Als dann meine Eltern in den Garten kamen übergaben sie mir einen Brief von der Universität Erfurt. Hiermit beginnt die komplizierte Geschichte meiner Studiensuche und meines kurzen Studentendaseins, die ich in Teil II dieses Eintrages fortsetze. Denn Erfurt schickte mir eine Zusage...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit waren die aufregenden Minuten meiner Party vorbei. Für die eingeladenen Gäste, meine Familie, machte diese Feier den Eindruck einer Pflichtveranstaltung, als hätte ich festgelegt, dass jeder zu kommen hat, um mich gefälligst zu begrüßen und alle unterwerfen sich nun meinem Wunsch. Der Grund für die Feier und die Anwesenheit wurde schnell vergessen. Nach der Begrüßungsprozedur - drücken, küssen, grinsen, angucken  wurde die Feier genau so, wie jede andere unserer Familienfeiern auch ist. Die Gäste saßen am großen Tisch, plauderten über jede Menge Zeugs, tranken und aßen reichlich, während ich den Großteil der Feier damit verbrachte, beinahe unbemerkt anwesend zu sein. Nach der anfänglichen Plauderei über meinen Freiwilligendienst war das Thema Luxemburg abgehakt. Niemand stellte mir mehr Fragen, quetschte mich aus oder wollte ein paar Erzählungen hören. &lt;br /&gt;
Meine Großeltern hatten immerhin regelmäßig mein detailliertes Internet-Tagebuch mitgelesen und oft mit mir telefoniert. Tante, Onkel, Cousin und Cousine waren ebenfalls recht gut informiert. Also gab es nicht mehr viel zu erzählen. Ich schloss den Abend mit einer Fotopräsentation auf meinem Laptop, um die ich nicht gebeten wurde und die es nicht vermochte die ganze Aufmerksamkeit aller Gäste auf sich zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war vielleicht naiv von mir, aber diese Feier hatte ich mir anders vorgestellt, hatte ich doch so lange auf sie gewartet. Fairer Weise muss ich allerdings sagen, dass ich nicht weiß, wie diese Feier anders hätte verlaufen können. Vielleicht habe ich nach 7 Monaten Auslandsaufenthalt und Trennung von meiner Familie auch einfach nur den Bezug zur Realität verloren. Ich hatte gedacht, dass nach so langer Abwesenheit ein ganzer Nachmittag und die gesamte Aufmerksamkeit meiner Familie mir gehören könnte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war jedenfalls meine erste Woche zurück in der Heimat. In Teil II erzähle ich euch, wie es mit meiner Uni-Laufbahn in Erfurt und Luxemburg weiter ging. Seid gespannt! Ich hoffe ihr seid des Lesens noch nicht müde ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab euch lieb und drücke euch,&lt;br /&gt;
Sandra</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Die Rückkehr und das Danach</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-10T11:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5162276/">
    <title>Marias und mein Abschied  die letzte Woche in Luxemburg</title>
    <link>http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5162276/</link>
    <description>Nachdem ich am Samstag aus Schweden zurück gekommen war, hieß es auch schon Abschied nehmen von Maria, die am frühen Sonntag Morgen für fünf Wochen nach Spanien zu ihrer Familie fuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Besuch waren außerdem noch zwei von Marias spanischen Freunden aus Belgien. Ihre beste Freundin Arathe nur so, ihr Freund Alejandro, weil er Maria wegen der langen Fahrt zum Abwechseln und wach halten nach Spanien begleitete. Maria und ich konnten unseren letzten Tag also nicht gerade in Ruhe und Zweisamkeit genießen. Zuerst verschwanden die drei für ca. drei Stunden im Supermarkt, dann packte Maria ausgiebig ihre Koffer. Anschließend wurde gekocht für die Autofahrt und wir machten gemeinsam Raclette am Abend.&lt;br /&gt;
Zwischendurch schaffte ich es, ihr allein in ihrem Zimmer meine eigens für sie gemachte CD und ein paar Kleinigkeiten aus Schweden zu überreichen. Zum ersten Mal schossen mir wegen meines Abschiedes die Tränen in die Augen, zum ersten Mal realisierte ich, dass ich meine mittlerweile beste Freundin nicht mehr so schnell wieder sehe und zum ersten Mal begriff auch Maria, dass ich das Haus verlasse und nicht mehr da sein werde, wenn sie aus Spanien wieder zurück kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Raclette (mein aller erstes) war lecker und lustig. Anschließend sahen wir bei Maria im Bett zusammen gekuschelt einen Hitschkock-Film, den ich eigentlich nach meiner langen Reise von Schweden nach Luxemburg mehr verschlief als sah. Der Abschied von Maria folgte kurz und fast schmerzlos nach dem gemeinsamen Zähneputzen. Da wir weder Zettel noch Stift im Bad hatten, hinterließ sie mir mit Creme ihre Mail-Adresse auf dem Spiegel, wo sie noch eine Woche lang geschrieben stand. Wir umarmten uns, es folgten Floskeln wie schön dich kennengelernt zu haben und wir schreiben uns und gute Reise und das wars. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marias Mail-Adresse auf dem Spiegel im Bad&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Marias Mail-Adresse auf dem Spiegel&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Marias Mail-Adresse auf dem Spiegel&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/SandrasLuxemburg/images/Lasetilla.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Tage allein mit Kay im Haus (Ender war noch in Italien, Sandra in Österreich und Maria auf dem Weg nach Spanien) waren recht unspektakulär. Am Dienstag kam Ender zurück aus Italien und ich wurde krank: Mit Übelkeit, Schwächgefühl und hohem Fieber, sowie der Angst, dass kein Autofahrer mehr im Haus ist, um mich zum Arzt zu fahren, falls es zu schlimmer wird. Einen gut funktionierenden Notruf gibt es in Luxemburg angeblich nicht. Kay, ein Mann, war keine Hilfe. Zum Glück hatte Maria, die ich in meiner Not anrief, fiebersenkende Medikamente in ihrem Zimmer, ohne die die Nacht auf der Couch im Wohnzimmer noch unangenehmer hätte werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage lang besserte sich dieser Zustand nicht. Auch nicht am Donnerstag, als mein Freund Martin und seine Mutter kamen, um mich für 3 Tage zu besuchen bevor sie mich am Sonntag mit zurück nach Hause nahmen. Wir drei fuhren zum Infoladen, wo ich von meinem Chef mein verdientes Zertifikat und einen Händeschlag bekam. Nach dem anschließenden Besuch im Supermarkt war ich kaputt und konnte nur noch im Bett liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag war eine Fahrt in den Norden nach Chlerveaux geplant, um dort eine sehr bedeutendsten Fotoaustellungen The Family of man zu besuchen. Wir sahen 503 Aufnahmen von 273 Fotografen aus 68 Ländern. Die Wanderausstellung war bereits auf der ganzen Welt zu sehen und wurde mittlerweile von über 9 Millionen Besuchern bestaunt. Seit 14 Jahren hat die Ausstellung jetzt ihr permanentes Zuhause in Luxemburg, wo ihr Initiator zuhause war.&lt;br /&gt;
Sie war ziemlich beeindruckend. Eigentlich müsste man sie sich 2 oder 3 Mal anschauen, um wirklich alle Fotografien zu registrieren. Da es den ganzen Tag regnete, schauten wir uns noch zwei weitere Ausstellungen an, die sich auch in dem Schloss befanden. Es war das perfekte Museums-Wetter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstag, als es mir wieder gut ging, folgte bei herrlichstem Wetter die übliche Stadttour durch Luxemburg, bei der die Stadt meine Besucher verlässlich wie immer beeindrucken konnte. Vom Bahnhof zum Sparkassenmuseum, über die Pont Adolphe,zur Kirche Notre Dame, durch die Kasematten Zum Petrustal, bis hin zum Art Café und dem Grund sahen wir uns alles an, was die Stadt zu bieten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends fing ich dann endlich an zu packen und erlebte eine ruhige, letzte Nacht in Luxemburg. Ich war weder aufgeregt, noch traurig, sondern hatte ein starkes, intuitives Gefühl, dass Aufregung und Traurigkeit unnötig wären, da ich nicht zum letzten Mal in Luxemburg sein würde. &lt;br /&gt;
Weil es doch viel länger dauerte, als ich dachte, ein ganzes Zimmer in einem Auto zu verstauen, starteten wir am Sonntag Morgen nach dem Frühstück mit fast 2 Stunden Verspätung erst um dreiviertel 11 nach Deutschland. Das alles, ganz ohne Verabschiedung, da nach wie vor alle meine Mitbewohner ausgeflogen und Kay seit Samstag in seinem Zimmer verschollen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ein Paar Tränen in den ersten Minuten der Autofahrt, breitete sich das Gefühl der Gewissheit aus, dass ich schon bald wieder zurück kehren werden und Maria, Txalo und Mietzi wieder sehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal sehen, ob mein Gefühl stimmt. Erfahrt es im nächsten Beitrag.&lt;br /&gt;
Sandra</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Meine WG</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-01T18:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5131509/">
    <title>Väster&#551;s und StockholmTag 4 und 5</title>
    <link>http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5131509/</link>
    <description>Tag vier in Schweden, nachdem ich nicht von Krebsen geträumt hatte, sollte ein klassischer Shopping-Tag werden, wie das bei zwei Mädels schon einmal vorkommen kann. Gegen Mittag machten wir uns dafür bei sehr regnerischem und frischem Wetter mit Zug auf in die nächstgrößere Stadt Väster&#551;s (gesprochen Västeros). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bei unserem ersten angepeilten Ziel, dem Touristik- und Informationscenter, leuchteten meine Augen und weinte mein Geldbeutel. Soo viele Souvenirs auf einen Schlag und alles so wunderschön! Am Ende des Tages auf dem Rückweg zum Zug habe ich mich hier von meinem Restgeld mit Schweden-Artikeln, also Mitbringseln eingedeckt ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen lag ein Shopping-Kraftakt. Bei Regen und Kälte macht es leider weder Spaß, sich eine Stadt anzusehen,noch sich von Laden zu Laden und von Einkaufszentrum zu Einkaufszentrum zu frieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis dieses Tages kann sich jedoch mehr als sehen lassen: In den viele Stunden in Väster&#551;s habe ich fast meine gesamte Shopping-Liste abgearbeitet. Etwas, das ich in den vergangenen sieben Monaten in Luxemburg nicht geschafft hatte! Zusammengefasst heißt das also: zwei Pullover, eine Jacke, ZWEI Paar Schuhe und ein T-Shirt habe ich in Västeras gekauft. Fehlte nur noch eine schwarze Jeanshose von meiner langen Wunschliste. Aber es gab ja noch Stockholm am Freitag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Västeras mit vollen Einkaufstüten:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Volle Einkaufstueten beim Shoppen in Schweden&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Volle Einkaufstueten beim Shoppen in Schweden&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/SandrasLuxemburg/images/Volle-Einkaufstueten.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir Donnerstag verhältnismäßig früh ins Bett gegangen sind, klingelte am Freitag Morgen um &lt;b&gt;7 Uhr&lt;/b&gt; der Wecker und läutete einen nicht enden wollenden, unglaublich anstrengenden Tag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Duschen, Frühstücken und Tasche Packen ging es um&lt;b&gt; 8:40 Uhr&lt;/b&gt; mit einem ca. &lt;b&gt;10 Kilo&lt;/b&gt; schweren Rucksack und zwei Taschen &lt;b&gt;für 30 laaange Minuten&lt;/b&gt; auf zum Bahnhof in Köping. Anschließend die Zugfahrt nach Stockholm, bei der ich mich noch einmal schlafend innerlich auf den Tag vorbereitete ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 10:50 Uhr landete ich in Stockholm und stürzte mich in das unübersichtliche Bahnhofs-Getümmel, um ein Schließfach für meine Taschen zu finden. Bis ich ein solches noch freies Schließfach gefunden hatte, Scheine in Kleingeld gewechselt hatte, um es benutzen zu können, meine Sachen darin verstaut hatte und meine letzten Euros in Kronen getauscht hatte, war eine Stunde vergangen und mein Magen im Keller. Also aß ich nach meiner ersten Orientierung mit der Stockholm-Stadtkarte und den mich umgebenden Straßennamen zum zweiten Frühstück meinen &lt;b&gt;Hot Dog Nummer 1&lt;/b&gt; und eine &lt;b&gt;Kanelbulle&lt;/b&gt;, zu deutsch Zimtschnecke, was mir von Elke unbedingt empfohlen wurde. Für alle, die vor haben nach Schweden zu reisen: diese Empfehlung kann ich nur weiter geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ging es auf in das Stadt-Getümmel, im wahrsten Sinne des Wortes. Schon nach ein paar Minuten bin ich auf einer der Hauptstraßen des Stadtzentrums gelandet und musste mich wundern über diese unfassbaren Massen an Menschen, die dort zugange waren!!! Wirklich unglaubliches sah aus wie man aus dem Fernsehen in New York, jeder Flecken des Fußweges war von Mensch bedeckt, eine einheitliche Masse, die sich sehr flüssig und zügig fort bewegte. So ließ ich mich treiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschenmassen auf der Einkaufsstraße:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Menschenmassen auf der Shoppingstraße&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Menschenmassen auf der Shoppingstraße&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/SandrasLuxemburg/images/Menschenmassen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wie in Väster&#551;s landete ich im Touristikcenter und deckte mich mit Postkarten ein. Dann ging es auf zur Shoppingstraße, die ich ganz entspannt abspazieren wollte, da ich müde war und meine Shoppingliste ja bereits fast vollständig abgehakt war. Das gelang mir auch recht gut und alles in allem fand ich die Straße auch nicht soo berauschend. Sie war lang, sie war voll und sie bestand eben aus aneinander gereihten Pubs, kleinen Restaurants oder Cafes, aus Schmuck- oder Souvenirläden, aus H&amp;Ms und anderen Klamottenläden und einigen Gothik-  und Punkshops. &lt;br /&gt;
Die Shoppingstraße war also so, wie eine solche Straße eben sein sollte. Aber meine Einkaustimmung kam nicht so recht auf, genauso wenig wie der Wille, sich in den Tumult von sich im Kaufrausch befindenden Frauen zu stürzen. Dennoch habe ich hier tatsächlich beim ersten und einzigen Versuch eine schwarze, passende Jeans gefunden und sie glatt gekauft! Es stimmt also: &lt;b&gt;Wer NICHT sucht, der findet ;)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend schaute ich mir die sich auf einer Insel befindende Altstadt an, zu der die Einkaufsstraße führte. Sie war mit engen Gassen und wunderschönen Straßen und Häusern weitaus schöner als die Shoppingstraße. Die Hauptstraße führte zum Hafen, den ich eine Ewigkeit entlang spazierte, auf der Suche nach etwas Essbarem. Das führte mich zu &lt;b&gt;Hot Dog Nummer 2&lt;/b&gt; und einem Kinderfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach war mein letztes Tagesziel &lt;b&gt;das größte Freilichtmuseum der Welt&lt;/b&gt;, wie es zumindest im Prospekt beschrieben wird. Ich hatte keine Ahnung, was mich dort erwartet. Da ich viele Pausen machte, aus Müdigkeit und um Stockholm in mich aufzusaugen (Menschen und Kleidungsstile beobachten, Gesprächsfetzen aufschnappen, die Stadt und den Hafen genau betrachten) dauerte es sehr lange, bis ich das Museum endlich erreicht hatte.&lt;br /&gt;
Als ich ankam war es &lt;b&gt;bereits 18 Uhr &lt;/b&gt;und der Mann am Ticket-Schalter erklärte mir, dass die kleineren Häuser bereits geschlossen hätten. Das war mir egalich hatte den ganzen Weg nicht umsonst zurück gelegt, außerdem hatte ich ehe keine Zeit und Lust mehr mir ALLES anzusehen und da ich in Stockholm alles zu Fuß zurück gelegt hatte, um die Zug- und Busfahrkarte zu sparen, konnte ich mir den Museumseintritt noch locker leisten, ob er sich lohnt oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Freilichtmuseum war auch recht hübsch anzusehen. Ein großes Gebiet mit schönen Wegen, Wald, vielen kleinen typischen schwedischen Holzhäuschen, Türmchen und einem kleinen Zoo mit ausschließlich schwedischen Tieren. In jedem der Häuser wurde ein wichtiger Bestandteil der schwedischen Kultur dargestellt. So befand sich in einem Haus z.B. eine kleine Möbelfabrik usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich auf der Karte, die ich am Eingang bekommen hatte, jedoch den Streichelzoo für Kinder entdeckte, hatte Klein Sandra nur noch ein Ziel: Ab zu den Häschen, Meerschweinchen und Ziegen und so tun als wäre ich ein Kleinkind. Die Begeisterung für Streichelzoos wird man mir wohl niemals nehmen können!&lt;br /&gt;
Das Problem war, dass der Streichelzoo am Ende des Museumsgeländes lag und sich auf dem Weg dort hin mehrere interessante kleine Häuser, eine Kirche aus Holz, eine Farm und der Zoo befanden, in dem ich mich sehr lange aufhielt und staunte, wie wunderschön und natürlich er war. Die Tiere hatten Gehege, so groß, dass man sie gar nicht überblicken konnte. Nichts war künstlich, der Wald wucherte wild, die Tiere lebten wie in ihrer natürlichen Umgebung. Sehr erfreulich so etwas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchbild: Wo ist der glückliche Wolf in seinem wuchernden Gehege im Freilichtmuseum?&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Suchbild: Wo ist der Wolf&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Suchbild: Wo ist der Wolf&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/SandrasLuxemburg/images/Suchbild.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich den Streichelzoo gerade erreicht hatte, hatte dieser gerade zwei Minuten geschlossen gehabt und die Tiere waren alle verschwunden. Nur ein einzelnes Ziegenbaby drehte mir den Hintern zu und ich war geknickt :(&lt;br /&gt;
Von da an schlossen alle anderen kleinen Häuser der Reihe nach, immer, wenn ich sie gerade erreicht hatte. Was ich unbedingt sehen wollte war das Aquarium, aber auch hier kam ich zu spät, dieses Mal drei Minuten. Der Eintritt war also mehr oder weniger in den Sand gesetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend ging ich eine Stunde zurück bis zum Bahnhof und aß unterwegs meinen &lt;b&gt;Mc Chicken Nummer 1&lt;/b&gt; bei McDonalds. Als ich schockiert feststellen musste, wie klein dieser ist, gab es &lt;b&gt;Mc Chicken Nummer 2&lt;/b&gt; im Bahnhof. Was für ein &lt;b&gt;Fast Food Tag&lt;/b&gt;gut ging es mir anschließend im Zug auf dem Weg nach Nyköping nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nyköping, einem winzig kleinen Kaff, 15 Minuten vom Flughafen entfernt und eineinhalb Stunden von Stockholn, hatte ich die Wahl: Entweder nehme ich den nächsten Bus um 23:03 Uhr zum Flughafen und mache dort die Nacht durch oder ich schlafe in einem kleinen Railway Hotel für Durchreisende, das ich dann aber auch extra bezahlen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Müdigkeit trieb mich zum Hotel 500 Meter neben der Bushaltestelle (eher ein kleiner, gemütlicher Bungalow mit ca. 10 Zimmer á ca. 6 Betten). Das machte mich zum &lt;b&gt;Glücksmariechen der Woche&lt;/b&gt;. &lt;br /&gt;
Das Licht in der Rezeption brannte zwar, aber sie war bereits nicht mehr besetzt. Die Telefonnummer an der Fensterscheibe brachte mich auch nicht weiter, denn niemand ging ans Telefon. Zum Glück entschloss ich mich um das Haus herum zur zweiten Glastür zu gehen. Und zum Glück gingen genau in diesem Moment die zwei letzten noch wachen Mädchen an der Glastür vorbei und öffneten sie für mich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erklärten mir, dass die Frau von der Rezeption bereits seit 20 Uhr weg ist und ich überzeugte mich selbst davon, dass sie recht hatten. Was hätte ich als nächstes anderes tun sollen, als die Mädchen zu fragen, ob sie noch ein Bett im Zimmer frei haben?! Genau das tat ich auch und genau ein Bett war in dem Sechser-Zimmer noch frei. Was für Glück! Meine 5 Zimmergenossinnen waren auch noch 5 nette Mädchen aus Österreich, also mitten in Schweden Menschen, die die gleiche Sprache sprechen ;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann man mehr Glück haben? Man kann! Gegen 1 Uhr hört ich jemanden mit Schlüssel in das abgeschlossene Hotel kommen. Das zusammen mit der Tatsache, dass dieser jemand Hackenschuhe trug, verleitete mich zu der Annahme, dass es sich um die Frau von der Rezeption handelte. Sie verließ das Hotel nicht mehr und von diesem Moment an konnte ich nicht mehr schlafen, von Albträumen gequält, wie sie mich morgens beim Gehen erwischt, stink sauer ist und mich für 3 Stunden Schlaf bezahlen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber um &lt;b&gt;3:45 Uhr&lt;/b&gt; schlich ich mich erfolgreich und ungehört aus dem Hotel ;) Es folgte ein kurzer Zittermoment: Ich saß an der Bushaltestelle und eine Frau kam plötzlich kurz nach mir morgens um &lt;b&gt;4 Uhr &lt;/b&gt;in einem toten Kaff aus Richtung des Hotels auf mich zu. Ich war mir sicher: das ist die Frau aus der Rezeption, die mich jetzt zur Schnecke machtund mein Herz blieb stehen, als sie mich mit dem schwedischen Hej (Guten Tag) angesprochen hat. Dann dreht sie mir den Rücken zu und auf ihrer Jacke stand.Airport Security. Sie war eine Sicherheitsfrau vom Flughafen und wollte zur Arbeit ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest der Geschichte ist Warterei. &lt;b&gt;Eine Stunde&lt;/b&gt; im Flughafen warten bis die Shops aufmachen, um den letzten Tingel Tangel vom letzten Geld zu kaufen. Dann Kronen in Euros tauschen, einchecken, dann fast &lt;b&gt;zwei Stunden warten&lt;/b&gt;, bis das Flugzeug endlich startet, dann &lt;b&gt;eineinhalb Stunden warten&lt;/b&gt;, bis das Flugzeug wieder landet und dann in Frankfurt Hahn noch einmal &lt;b&gt;eineinhalb Stunden warten&lt;/b&gt; bis mein Bus nach Luxemburg fuhr. Zum Frühstück hatte ich &lt;b&gt;Pizza &lt;/b&gt;und setzte damit meine &lt;b&gt;Fast Food Ernährung &lt;/b&gt;fort. Ab diesem Punkt ging es mir wirklich unterirdischst dreckig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu all dem hat Maria auch noch verschlafen und konnte mich nicht &lt;b&gt;um 11:45 Uhr&lt;/b&gt; vom Luxemburg Bahnhof abholen, wo ich dann noch &lt;b&gt;eine halbe Stunde warten&lt;/b&gt; musste auf meinen Bus nach Hause. Schuld daran war der Busfahrer zuvor: aufgrund eines Problems musste er 10 Minuten telefonieren, weshalb ich eine Minuten zu spät am Bahnhof ankam, um meinen Bus zur WG zu erwischen. Als dieser los fuhr, trennten uns vielleicht 30 Meter, aber auch 15 Kilo Gepäck, Müdigkeit und Übelkeit, die mich vom Laufen abhielten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuhause angekommen war ich nach dieser anstrengenden Reise tot. Zum Glück war es für August meine letzte ;)  Das Fotoalbum hierzu gibt es am Donnerstag... *versprochen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab euch lieb!&lt;br /&gt;
Sandra</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Erlebnisse</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-18T22:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5127165/">
    <title>Kalte Seen, traumhafte Supermärkte und das große Krebs-SchlachtenTag 2 und 3</title>
    <link>http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5127165/</link>
    <description>Für den zweiten Tag hatten Elke und ich uns vorgenommen, in einem schwedischen See schwimmen zu gehen. Ich bin zwar weder einer Wasserratte, noch besonderer Fan von kaltem Wasser (um es mal zu untertreiben), aber allein schon, um etwas zu erzählen zu haben, wollte ich mir die Erfahrung des Badens in einem schwedischen See nicht nehmen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings gingen wir nicht zu zweit schwimmen, sondern mit einer großen Gruppe Kinder und Jugendlicher. Elke arbeitet als Freiwillige nämlich bei einem Tischtennis Verein in ihrer kleinen Stadt Köping, wo sie Kinder trainiert oder beschäftigt, soweit sie es kann. Dort waren jedenfalls ca. 20 Tischtennis-Spieler aus Deutschland für eine Woche zu Besuch in Schweden, zum Training und für Turniere. &lt;br /&gt;
Diese Rasselbande von 10 bis 21jährigen und Malin vom Tag zuvor begleiteten uns nun zum See, wo außer baden gehen nun auch nichts weiter spektakuläres passiert ist. JA, ich war bis zum Bauch im Wasser und JA, es war recht frisch, bei windigem, bewölktem Wetter ohne Sonne. Von Kopf bis Fuß nass wurde ich jedoch nur, weil die Jungs uns nass machten, (wie Jungs das eben so tun, wenn sie frierende Mädchen sehen), als sie bemerkten, dass wir gerade von einem Trainer fotografiert werden und nicht mit einer Attacke rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Baden im Schwedischen See&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Baden im Schwedischen See&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/SandrasLuxemburg/images/Baden-im-Schwedischen-See.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Schwimmen und trocken Werden, fuhren Elke und ich mit Fahrrad in zwei schwedische Supermärkte. Was ich nie gedacht hätte, ist, dass Schweden mindestens genauso ein Fahrradland ist, wie Amsterdam eine Fahrradstadt. Wo man auch hinsieht fahren die Menschen mit Zweirad, meistens mit einem Gestell kurz vorm auseinander fallen, damit es niemand klaut. &lt;br /&gt;
Der Supermarkt sah aus, wie die meisten anderen, bot aber spezielle Besonderheiten, wie das im Ausland nun schon mal vorkommt. Zunächst gab es eine riesige Abteilung mit Knäckebrot, dann musste ich feststellen, dass die Schweden auf Zimt stehen und diesen auch überall rein machen. So zum Beispiel auch ins Knäckebrot.&lt;br /&gt;
Was mich überzeugt hat Schweden zu lieben, waren die Süßigkeitenstände in jedem  Supermarkt. Sie waren groß, sie waren bunt, sie boten alles, was man sich nur wünschen kann! Noch dazu hieß es hier: Selbstbedienung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Die Suessigeitenabteilung im schwedischen Supermart&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Die Suessigeitenabteilung im schwedischen Supermart&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/SandrasLuxemburg/images/Traumhafte-Supermaerkte.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abend klang extrem gemütlich aus, diesmal mit saugutem Essen. Elke und ihr schwedischer Freund haben eine Lachs-Lasagne gezaubert, die unfassbar lecker war! Das Rezept hab ich mir gleich mal geben lassen.&lt;br /&gt;
Anschließend gingen wir zu Elke auf Arbeit und ich schaute einem kleinen, niedlichen Jungen zu, wie er beim Tischtennis die Großen der Reihe nach in die Knie zwang und locker mit ihnen mithalten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittwoch Vormittag zeigten mir Malin und Elke die kleine Innenstadt Köpings und das Alkoholgeschäft. In Schweden wird Alkohol nämlich niemals in Supermärkten verkauft, sondern nur in extra Geschäften, in denen man sich mit sehr teuren Getränken eindecken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sollte der Mittwoch etwas ganz besonderes werden. In Schweden wird anscheinend immer im August ein Krebs-Fest veranstaltet, bei dem man eben Krebs isst und die Familie zusammen kommt. Wann im August, ist jeder Familie selbst überlassen.&lt;br /&gt;
Bei der Familie von Elkes Freund Tobias war es dann am Mittwoch soweit. Wir trafen uns zu dritt in seiner Wohnung, da er noch einige Vorbereitungen treffen musste. Bereits hier sah ich zum ersten mal 100 rote, tote Krebse, die er einfach nur in Wasser mit Zwiebeln und Dill einlegte und bereits hier schwand mein Enthusiasmus, sie tatsächlich zu essen. Sie sind hart, wirken irgendwie wie große Käfer und gleichzeitig sind sie mit ihrer kräftigen Farbe wunderschön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüssel mit Krebsen&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Schuessel mit Krebsen&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Schuessel mit Krebsen&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/SandrasLuxemburg/images/Schuessel-mit-Krebsen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Tobias Familie angekommen erwartete uns dann auf einer riesigen Dachterrasse eine lange aufgebaute Tafel mit allen möglichen schwedischen Köstlichkeiten, darunter Kartoffel- und Hünchenpie. Pie sieht aus wie Kuchen, ist aber eben warm und herzhaft, mit Fleisch oder Kartoffeln. Dazu gab es Salate, Fisch aus der Büchse, verschiede Soßen für den Fisch, viele Sorten Kräcker, Kekse und Brot und dazu ebenso viele Frischkäsesorten, in die man sie eintunken konnte. Getrunken wurde hauptsächlich Schnaps, Vodka und alles, was man noch als Kurze bezeichnen kann. &lt;br /&gt;
Zentrum der beiden Tische waren zwei große Schüsseln mit hunderten Krebsen drin. Neben dem Teller hatte jeder ein Liederbuch mit schwedischen Schnapsliedern zu liegen, außerdem trug jeder einen Papp-Hut. Nach jedem Lied, wird ein Kurzer getrunken. Tobias erklärte mir, dass die Schweden bei so einem Fest immer mehr trinken als essen, da an so einem Krebs nicht viel dran sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Lied und folglich erstem Anstoßen (Sk&#551;l, wie bei Dinner for one) und nachdem mein Teller voll beladen war, mit allem, was zum Angebot stand, nahm ich mir aus der großen Schüssel einen Krebs. Ich erwischte einen mächtig großen, der mich mit seinen schwarzen Augen anzusehen schien. Ich inspizierte ihn  die Scheren, die Beine, die Fühler, die Nase  und die Neugier, wie er wohl schmeckte, siegte. &lt;br /&gt;
Dann zeigte uns Tobias, wie man den Krebs isst und die Neugier wurde prompt ersetzt durch Ekel. Zuerst sollte ich dem Krebs die Scheren Abreißen, einfach herausreißen aus den Armen. Ich tat es mit großem Schauder. Das Stück Krebsfleisch, das dann aus der Schere hervor schaut, sollte ich abknabbern oder raussaugen. Auch das tat ich, mit größtem Widerwillen und Schuldgefühlen für das hübsche, makellose Tier. Als ich feststellte, wie lecker das Fleisch ist, war ich bereit, mir noch den Rest anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich dem Krebs dann allerdings das Hinterteil abreißen, ihn also in der Mitte auseinander reißen sollte, da tat ich das zwar und aß das Bauchstück, war dann aber am Ende mit den Nerven und rührte keinen Krebs mehr an, weder den Angefangenen, noch einen Neuen. Echte Schweden saugen dem Krebs übrigens das Gehirn aus, so erklärt mir Tobias. Aber lieber verzichte ich auf leckeres Krebsfleisch, also so etwas je wieder zu tun. Da bin ich zimperlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster und letzter Krebs&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Mein erster und letzter Krebs&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Mein erster und letzter Krebs&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/SandrasLuxemburg/images/Mein-erster-und-letzter-Krebs.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest des Angebots war ok bis lecker. Ich habe mich dann hauptsächlich an Brot, Käse und Salat gehalten, da konnte ich nur wenig falsch machen. Zwischendurch wurde immer wieder ein Lied angestimmt und anschließend die Gläser erhoben. Nach dem 5ten Lied, fing ich an, pro Lied nur noch einen halben und keinen ganzen Kurzen mehr zu trinken, da in dem Heft immerhin 11 Lieder waren und Absolut Vodka nicht gerade leicht verträglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Rest des Abends lauschte ich den schwedischen Unterhaltungen und aß immer in mich hinein, was so um mich herum stand. Nach dem Fest gab es dann plötzlich noch Kaffee und Kuchen und ich bereute, so viel gegessen zu haben ;) Da das Fest bereits zwischen 17 und 18 Uhr angefangen hatte, war es relativ zeitig vorbei. Zwischendurch mussten wir aufgrund eines heftigen Regenschauers die Tische nach innen in den Hausflur tragen und aßen dort weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer herzlichen Verabschiedung, obwohl mich niemand kannte oder sich mit mir hatte unterhalten können, war der Abend noch jung und wir gingen zu Tobias nach Hause und schauten DVD. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich dann endlich kugelrund und müde im Bett lang, konnte ich nichts weiter hoffen, als keine Albträume zu haben, die das Zerreißen von Krebsen thematisieren. Und glücklicher Weise wurde ich davon tatsächlich verschont&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 4 bis 5 folgt gleich bald&lt;br /&gt;
Sandra</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Erlebnisse</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-16T13:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5119851/">
    <title>Schwedenbesuch bei ElkeWas für eine Anreise (Montag, Tag 1)</title>
    <link>http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5119851/</link>
    <description>Tag 1 meiner Reise nach Schweden gestaltete sich schwierig, wie es auch schon zuvor zu vermuten war. Im Kopf hatte ich die Reise in Etappen oder Phasen eingeteilt, die ich nach und nach abhaken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phase 1: Nicht verschlafen und 3:15 Uhr aufstehen: geschafft&lt;br /&gt;
Phase 2:Den Bus in die Stadt um 5 Uhr kriegen, der dann auch noch tatsächlich kommt: geschafft&lt;br /&gt;
Phase 3: Am Hauptbahnhof den Bus nach Frankfurt Hahn finden: geschafft&lt;br /&gt;
Phase 4: Der Bus kommt pünktlich in Frankfurt Hahn an: geschafft&lt;br /&gt;
Phase 5: Mit einem übergroßen Rucksack, der größer ist, als das Handgepäck sein darf, durch die Sicherheitsschleuse kommen: geschafft&lt;br /&gt;
Phase 6: Mein Gate finden: geschafft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann kamen die Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phase 7: Im Flugzeug einen netten Platz finden: &lt;b&gt;nicht geschafft&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Phase 8: Das Flugzeug stürzt nicht ab und landet am richtigen Flughafen: geschafft&lt;br /&gt;
Phase 9: Geld wechseln und meinen nächsten Bus finden: geschafft&lt;br /&gt;
Phase 10: Vom Bus zur richtigen Stadt gebracht werden für den nächsten Bus: &lt;b&gt;nicht geschafft&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Phase 11: Den nächsten Bus finden: geschafft&lt;br /&gt;
Phase 12: Pünktlich bei Elke ankommen: &lt;b&gt;nicht geschafft&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Problemphasen mal von vorn. Ich hatte im Flugzeug einen tollen Platz, bei einer netten 5-köpfigen Familie, sehr liebenswürdig, deutsch, klasse. Eine Minute vor Start kommt so ein blöder Stewart zu mir und fragt, ob ich mit zur Familie gehöre. Da die Antwort nein war, musste ich für einen noch blöderen Russen meinen Platz räumen. Denn: das Flugzeug war voller Russen, einer großen Reisegruppe, die ungedingt zusammen sitzen wollte.&lt;br /&gt;
Mein mir zugeteilter Platz war dann natürlich am Notausgang, über dem Flügel, neben einer Russin. Es war eiskalt dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schweden habe ich dann zwar den Bus gefunden, der mich nach Arboga bringen sollte, aber der Busfahrer hat vergessen, mich nach Arboga zu fahren, was mir nicht aufgefallen ist, da ich mich noch nicht allzu gut in Schweden auskenne ;) &lt;br /&gt;
Da wir nur 5 Leute waren, wollte sich der Busfahrer merken, welche Städte er anfahren muss, was er eben nicht ganz geschafft hat. Meine Stadt fehlte. So landete ich in Örebo, der Endstation und musste einen in Schuldgefühlen versinkenden Busfahrer fast trösten. Zuerst hatte ich Angst, dem Fahrer zu sagen, dass er mich nicht hat aussteigen lassen, weil ich befürchtete, die zusätzliche Fahrt nach Örebo dann noch nachbezahlen zu müssen. In Deutschland wäre das so gewesen, aber in Schweden kam es ganz anders.&lt;br /&gt;
Der Busfahrer entschuldigte sich tausend mal und fragte mich aus, ob es sehr schlimm sei, dass ich zu spät komme, wo ich hin müsse, ob mich jemand erwarte, ob er mir helfen könne. Ich stellte fest wie angenehm es ist, dass in Schweden jeder, jeden Alters englisch sprechen kann und wie herzlich und höflich die Schweden sind.&lt;br /&gt;
Ich erklärte ihm, dass ich die Telefonnummer der Freundin, die mich in Schweden erwartet, nicht habe, da sie auf einem anderen Handy ist (nämlich meinem luxemburgischen Handy, das ich auf Liams Abschiedsfeier vergessen hatte und das sich jetzt demzufolge bei Liam in Italien befindet, dessen Nummer ich ebenfalls nicht habe). Der Busfahrer rief also die Auskunft an und erkundigte sich nach Elkes Telefonnummer, fand sie aber nicht heraus. Außerdem gab er mir noch ein Wasser aus und schenkte mir eine schwedische Sim-Karte, da das Telefonieren in Schweden so teuer sei.&lt;br /&gt;
Auf seiner Rücktour eine Stunde später setzte er mich dann endlich doch in Arboga ab (NATÜRLICH kostenlos) und half mir dort, meinen Bus zu finden. Nach einer großen Entschuldigung fuhr er wieder weiter. Mittlerweile hatte ich Elkes Handynummer herausgefunden, durch den komplizierten und genialen Einfall, meinen Papa zuhause alle meine E-Mails von Elke durchlesen zu lassen, bis er die Mail mit ihrer Handynummer gefunden hat ;) Mit 2 Stunden Verspätung kam ich dann bei Elke in Köping (gesprochen Schöping) an und konnte ihr noch bescheid sagen, was passiert ist, damit sie nicht vor Sorge umkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteil dieses ganzen Durcheinanders: Ich konnte mir die sehr hübsche Stadt Arboga anschauen, ohne für ein Busticket dort hin bezahlen zu müssen und konnte mich mit einem netten Busfahrer über Schweden und das Leben dort unterhalten. Und Elke kriegt ne Sim-Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Tag war ja noch lange nicht zu Ende. In Schweden lernte ich Elkes beste Freundin, die Schwedin Malin (gesprochen Mohrlinn), kennen. Zum Abendbrot hab es Reis, Salat und Tiefkühl  JAKOBSMUSCHELN aus dem Supermarkt*irx kotz bäh schüttel*.wie ekelig ist das denn?!.ich bin dann doch ganz dezent beim Reis geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend gingen wir zu Malin nach Hause. Dazu muss gesagt werden, dass ich vom schwedischen Wohnstil ganz verwundert und begeisterT bin. Wohnungen sind hier so billig, dass jeder nach der Schule grundsätzlich auszieht. So hat auch Malin mit 21 bereits eine große eigene Wohnung.&lt;br /&gt;
Ebenfalls die Jobsituation ist faszinierend. So arbeitet Malin ohne Ausbildung in einem Altenheim und verdient sich ihr Geld. Ebenfalls tun es ihre Freundinnen, ohne Ausbildung. Sogar Lehrer kann man ohne Ausbildung werden, wenn mal keiner mit Ausbildung gefunden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Malin tranken wir dann zwei von ihr gemixte Cocktails, wofür sie ein ausgesprochenes Talent besitzt! Und sie besitzt noch ein weiteres: Malin ist Sängerin auf einem Kreuzschiff, wovon sie uns mit Gitarre und glasklarer, hoher Stimme eine unglaubliche Kostprobe gegeben hat. Tolles Mädchen, tolle Stimme, tolle Wohnung, tolle Cocktails. Und mit ihrer Stimme verdient sie sich eine goldene Nase, was sie anspart, um demnächst mit einer Freundin durch China und Thailand auf unbestimmte Zeit zu reisen. Tolles Leben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts wollten wir zu einem Berg gehen, um uns die Sterne anzusehen, da Montag bis Mittwoch wohl Sternschnuppen  Nächte sein sollen. Allerdings war der Berg zu weit weg für Mädels, die von zwei Cocktails entschärft wurden und für meinen Teil fast 24 Stunden auf den Beinen waren. Also gings nach Hauseum 1:30 Uhr bin ich endlich in ein gütiges Koma gefallen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlt euch gedrückt,&lt;br /&gt;
Sandra</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Erlebnisse</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-12T18:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5118374/">
    <title>Filmdreh II und Liams Abschiedsfeier</title>
    <link>http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5118374/</link>
    <description>Am Freitag machte ich mich auf die Socken in das kleine verschlafene Städtchen Eupen in Belgien, wo der Freiwillige Liam wohnt und wo dessen kleine Abschiedsfeier stattfinden sollte. Samt Umsteigen, Bus- und Zugfahrt brauche ich da schon vier Stunden bis ich dort ankomme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Luxemburg aus bin ich zusammen mit den zwei Freiwilligen Monica (Litauen) und Vangelis (Griechenland), also dem Freiwilligenpärchen, gefahren. Da beide am Samstag nach Griechenland fahren wollten, um dort einen Monat lang Urlaub bei Vangelis Familie zu machen, hatten sie drei riesig große Koffer und mehrere kleine Taschen bei sich, die man erst einmal zum Zug transportieren muss in einem Bahnhof ohne Rolltreppen. Schon Paul hatte dieses Problem bei seiner Abreise allein, ohne Hilfe bemerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hälfte der Strecke nach Eupen stieg Liam zu uns in den Zug. Er war uns extra entgegen gefahren, damit wir in diesem einen speziellen Zug, der nur von Luxemburg nach Belgien fährt, den Film zu Ende drehen konnten, den wir Montag angefangen hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Gepäck bereits ein ganzes Abteil in Anspruch nahm, blieb Monica in diesem, während Liam, Vangelis und ich in einem anderen Abteil den Film zu Ende drehten. Es lief wie am Schnürchen. Eine Szene nach der anderen wurde abgedreht, manchmal schon nach dem ersten Versuch. Da ich diesmal Zeit hatte den Text für meine Dialoge vorher zu lernen, klappten auch diese Szenen auf Anhieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wir in Lüttich in Belgien umsteigen mussten und wahnsinnig viel Gepäck mit uns hatten, wollten wir 10 Minuten vor Lüttich fertig sein mit Drehen, um unseren ganzen Kram schon zusammen zu packen und die vielen Taschen zum Ausgang zu tragen. Das war einfach nötig.&lt;br /&gt;
Aber genau in dem Moment, als wir die letzte Szene fertig gedreht hatten und wir uns fragten, wo der Zug eigentlich mittlerweile ist, schrie Vangelis Fuck, we are in Liege (Verdammt, wir sind in Lüttich). &lt;br /&gt;
Es war zu spät, den Kram zusammen zu packen, denn der Zug fuhr genau in diesem moment in Lüttich ein. Monicas Abteil und Unser Abteil trennten vier lange Waggongs und sie konnte die viele Taschen unmöglich allein raus tragen innerhalb von 2 Minuten Halt.&lt;br /&gt;
Also fuhren wir eine zum Glück sehr kurze Haltestelle weiter, zufrieden, die Zugszenen geschafft zu haben. Genau in den 10 Minuten, die wir brauchten, um aus dem Zug auszusteigen mit gefühlten 300 Taschen, das Gleis zu wechseln, um wieder eine Haltestelle zurück zu fahren und auf den Zug zu warten, regnete es in Strömen! Kaum waren wir um Zug, hörte es wieder auf, genauso wie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Eupen endlich angekommen, verbrachten wir einen gemütlichen Abend, zusammen mit zwei belgische Freiwilligen und jeder Menge Chips, Knoblauchbrot, Spaghetti und unfreiwillig verschütteten Getränken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ging es so gemütlich nicht am nächsten morgen weiter, denn wir hatten für unseren Film noch ein paar Bahnhofsszenen zu Ende zu drehen, außerhalb des Zuges. Also hieß es nach zu wenig Schlaf und einem spärlichen Frühstück ab zum Bahnhof: das bedeutete 30 Minuten in der prallen Sonne zum Teil bergauf zu gehen.&lt;br /&gt;
Der Dreh wurde noch einmal stressig wie immer. Liam musste ständig seine Klamotten wechseln, um unterschiedliche Tage oder Charaktere darzustellen. Aufgrund einer Szene, in der wir beide laufen, mussten wir bei unerträglicher Hitze mit Jacken immer und immer wieder die gleiche Strecke laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Monica und Vangelis, unser Kameramann, an diesem Samstag nach Griechenland reisten, wartete auf sie ein Taxi vor Liams Haus. Wieder einmal sehr knapp trafen wir 2 Minuten später als geplant ein, Monica hatte schon wieder Stress, die Taschen allein zu transportieren. Da Monica und Vangelis ohnehin verspätet dran waren, war ihre Verabschiedung von Liam nur kurz und knapp wie immer, als würden wir uns nächstes Wochenende wieder sehen. Das war zwar schwer für Liam, aber wahrscheinlich besser, denn wer mag schon lange, dramatische Abschiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die restlichen 2 Stunden vor meiner Abreise verbrachte ich damit, Liams Poster von den Wänden zu entfernen und mit ihm zu reden, in der Hoffnung, ihn etwas aufzubauen und ihm seine Traurigkeit zu nehmen. Mein wichtigstes Vermächtnis dabei: Ich habe ihm drei außerordentlich wichtige deutsche Worte beigebracht, die Créme de la Créme der Sprachkunst, nämlich flauschig, fluffig und flaumigein herrlicher Zungenbrecher für den Italiener ;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schade, dass der Abschied generell nicht so gemütlich ablief wie geplant. Da ich früh nach Hause musste, um mich auf Schweden vorzubereiten, hatten auch Liam und ich keine Zeit mehr gemütlich zu essen oder zu reden. Dennoch war es aufgrund der fehlenden Dramatik ein Abschied nach meinem Geschmackkurz, herzlich und als würden wir uns bald wieder sehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab euch lieb&lt;br /&gt;
Sandra</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Erlebnisse</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-11T23:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5106621/">
    <title>Was es so für Neuigkeiten gibt</title>
    <link>http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5106621/</link>
    <description>Über mein WG-Leben in einem Haus mit 5 Leuten habe bisher nur sehr wenig geschrieben. Es gibt Dinge, die sich nie geändert haben, wie z.B. dass der Franzose Sebastian (ca. 29) niemals da ist und ich ihn bisher ca. 4 Mal gesehen habe, dass Kay (41) ein äußerst intelligenter Zeitgenosse ist, dessen Weisheiten ich mittlerweile sehr zu schätzen weiß, dass ich seine Freundin Sandra (29) als nur wenig sympathisch dafür aber umso distanzierter und kühl empfinde, dass Ender (21) wie ein kleiner Bruder für mich ist und selbstverständlich, dass Maria (29) zu meiner besten Freundin in Luxemburg und generell zu einer meiner besten Freunde geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In all diesem Getummel gibts natürlich auch mal Neuigkeiten. Außerdem kann ich euch bereits über den Verlauf des Monats August aufklären. Die nächsten 19 Tage sind immerhin die letzten hier, vor meiner Rückkehr nach Hause. Ja richtig, die fast 7 Monate im Ausland vergingen rasend schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Maria:&lt;br /&gt;
1) &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Vor sechs Jahren hat Maria in Luxemburg einen Freiwilligendienst wie ich gemacht und blieb danach für immer hier. Seitdem arbeitet sie in verschiedenen Anstalten mit behinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Als studierte Sozialpädagogin ist das ihr Traumjob. Sie erklärte mir einmal, wie sehr sie die Kinder und Jugendlichen liebt, da sie schließlich jeden Tag mit ihnen verbringt, sie beschäftigt und erzieht und sie gewissermaßen auch mit aufzieht. &lt;br /&gt;
Seit 6 Jahren nun ist es ihr ausgemachtes Lebensziel, aus dieser Halbtagsstelle einen Vollzeitjob zu machen und von ihren Arbeitgebern dauerhaft unter Vertrag genommen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag vor zwei Wochen erfüllte sich dann ihr Traum und sie unterschrieb einen festen Arbeitsvertrag über 40 statt wie zuvor 20 Arbeitsstunden die Woche. Die Freude war groß, aber gleichzeitig auch der Schock, mit 29 Jahren den vorerst größten Lebenstraum erfüllt zu haben und gleichzeitig doppelt so viel arbeiten zu müssen, als sie es jemals gemacht hat. Neben der Angst, sich von nun an nur noch der körperlich äußerst anstrengenden Arbeit verschrieben und keine Freizeit mehr zu haben, hat sie auch gleich ein neues Lebensziel aus dem Hut gezaubert: ab jetzt wird gespart für ein eigenes kleines Häuschen irgendwo im Grünen in Luxemburg, weit weg von Sandra und Kay ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Seit meiner Freundschaft mit Maria weiß ich, dass sie über ein Tattoo nachdenkt. Sie möchte einfach so eins, unbedingt, denn sie denkt, dass es langsam Zeit wird ;) Zur Erklärung, wie sie darauf kommt: Maria ist eher der rockige Typ, kein typisches Mädchen. Früher war sie ein Punk, hatte zwischendurch auch mal Rasta-Locken und trägt heute noch ein Zungen-, Bauchnabel- und ein Nasenpiercing. Klingt abschreckend, ist es aber nicht&lt;br /&gt;
Sie ist also der Typ für Tattoos, das kommt nicht von Ungefähr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wochenlang hatte sie nun im Internet nach einem passenden Tattoo für sich gesucht und endlich eins gefunden, das uns allen gefiel. Es handelte sich um einen großen Pfotenabdruck von ihrem Hund Txalo (gespr. Tschalo), der allerdings nicht einfach nur schwarz ausgefüllt war, sondern in dem Txalo höchstpersönlich abgebildet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstag hat Maria jedoch offiziell ihre Meinung geändert und nach etwas anderem im Internet gesucht: Nach einem Tattoo, das aussieht wie eine zusammen genähte aber noch offene Wunde oder Narbe. Klingt drastisch, ist es auch.&lt;br /&gt;
Nachdem sie am Samstag beim Tätowierer in Luxemburg war, wurde der Termin für die Tätowierung für Dienstag festgelegt. Das gute Stück sollte auf dem linken Schulterblatt landen.&lt;br /&gt;
Nachdem sie mir erklärt hatte, was ihr dieses Tattoo bedeutet (= sie wurde in der Vergangenheit verletzt und möchte dies nun nicht mehr länger im Innern verstecken, sondern zeigen) fand ich es ok. Die Hundepfote war jedoch trotzdem schöner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute waren wir dann also im Tattoo-Shop und es ging ans Werk. Ich wollte mir das ganze unbedingt anschauen und mit Kamera dokumentieren. Als wir ankamen, war es noch ziemlich voll und niemand kümmerte sich um uns. Gleich neben dem Eingang lag ein Mann auf einer Art Krankenhausbett und schaute dabei zu, wie sein Arm von einer Frau mit 3 Sternen verziert wird. &lt;br /&gt;
Das kam etwas zu plötzlich für mich. Von dem Geräusch, das die Tätowierungs-Nadel auf der Haut macht und der Flüssigkeit, die aus seiner frischen Wunde (was eine Tätowierung ja nun mal ist) trat, wurde mir übel und ich hatte kurzzeitig das Gefühl, mich gleich zu verabschieden. Glücklicherweise hats aber keiner gemerkt und ich konnte mich mit den Modellbüchern ablenken. Da wir noch mal weg geschickt wurden, gingen wir was trinken, mittlerweile zu dritt, da eine weitere Freundin von Maria noch kam, die ebenfalls schon tätowiert ist. Die Spannung steigerte sich ins Unermessliche. &lt;br /&gt;
Erst als wir was trinken gingen, legten wir zu dritt und mithilfe einer Kamera fest, wo genau die Tätowierung sein sollte, welche Größe und welche Form sie haben muss. Dann ging es zurück in den Laden. Maria war derweil sauer, dass sie nicht von dem Tätowierer ihrer Wahl tätowiert werden sollte, sonder von dem Mädchen, das schon den Typen vor uns tätowiert hatte. Dem hatte sie am Wochenende allerdings nicht ihre Idee geschildert. So kam es, dass das Mädchen (Australierin, bildhübsch, voller Tattoos) kurz vorm Tätowieren zum ersten Mal das Motiv sah und noch nichts vorgezeichnet hatte, was uns alle umso nervöser machte. Das Vorzeichnen und gemeinsame Schildern von Marias Wunsch passierte also alles spontan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20 Minuten später war die ganze Schose beendet. Maria hatte kaum Schmerzen und wirkte die ganze Zeit über wie in Trance, während ich mich mit ihrer Freundin unterhielt. Diesmal hatte ich kein Problem gehabt, das Geräusch zu hören oder das Tätowieren zu sehen. Und als es vorbei war, waren wir alle überrascht, wie schnell man seinen Körper für den Rest seines Lebens zeichnen lassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das Ergebnis sehen will, muss auf das Fotoalbum warten.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Wer sehen will, wie das Ergenis aussieht, muss sich das Fotoalbum ansehen&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Wer sehen will, wie das Ergenis aussieht, muss sich das Fotoalbum ansehen&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/SandrasLuxemburg/images/Maria-wird-gebrandmarkt.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde jetzt als Resultat zu gerne sagen: Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und tatsächlich hat die Tätowiererin erstklassige Arbeit geleistet in ihrer Darstellung. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass das Motiv eine offene Wunde ist, zugehalten durch zwei Sicherheitsnadeln. Das ist eines der 10 beliebtesten Punk-Motive schlechthin und Maria ist glücklich und zufrieden, was ja auch das wichtigste ist. &lt;br /&gt;
Ich finde die Arbeit ziemlich erstaunlich schön, verstehe Marias Beweggrund für das Motiv, finde es allerdings zu wenig feminin oder ästhetisch. Mal sehen, ob sie ihren Vorsatz einhalten kann, dass ihre Eltern dieses Tattoo niemals zu Gesicht bekommen, obwohl sie bald 5 Wochen in Spanien sein wird :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich:&lt;br /&gt;
1) &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Was das Reisen betrifft, hat sich für mich ein glücklicher Zufall ergeben. Wie ihr euch vielleicht erinnert, hat mich im Sommer Elke besucht, eine Freiwillige aus Deutschland, die ich auf dem Vorbereitungskurs vor meiner Ausreise kennengelernt hatte und die ihren Freiwilligendienst in Schweden absolviert.&lt;br /&gt;
Der Zufall, der sich nun ergeben hat, ist, dass ich jetzt auch Elke in Schweden besuchen kann. Wir haben beide zur gleichen Zeit nichts zu tun und haben früh genug darüber geredet, so dass die Flugtickets nach Stockholm noch ausgesprochen billig waren. Nach nur zwei Stunden und fünf Minuten im Flugzeug komme ich an.&lt;br /&gt;
Los geht es am Montag den 11. August, zurück komme ich am Samstag den 16. August. Natürlich werde ich wieder genau Bericht erstatten über alles ;) So lohnt sich doch der Freiwilligendienst und lässt sich gut ausnutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag, dem 17. August, fährt Maria leider nach Spanien und bleibt dort für 5 Wochen, um ausgiebig ihre Familie und Freunde zu besuchen. Das heißt für mich, schon eine Woche vor &lt;b&gt;&lt;i&gt;meiner Heimkehr am 24. August&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; Abschied von ihr zu nehmen und mich 4 Tage lang mit Kay und Sandra im Haus zu langweilen. Sehr schadaund auch sehr schade, dass es aufgrund vieler Komplikationen dann doch nicht geklappt hat, dass ich Maria im August in Spanien besuche, da sie doch nicht wie geplant am 1. August abreisen wird. &lt;br /&gt;
Dafür fahre ich ja nach Schweden und habe Maria bis dahin noch 11 Tage länger bei mir. So ist es eigentlich besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2) &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Am Sonntag Abend erhielt ich einen Anruf von Liam, dem italienische Freiwillige, der in Belgien arbeitet (und zur Erinnerung zu dem alten Trio Paul-Liam-Ich gehört). Sein Anliegen war einmalig, uneindeutig und äußerst spontan. Er erklärte mir, dass er und Vangelis sich entschlossen haben, einen Kurzfilm zu drehen, für den sie jetzt noch eine weibliche Schauspielerin benötigen. Bei den wenigen noch vorhandenen Freiwilligen in Luxemburg war ich noch die einzige Option. Die Frage war also, ob ich an ihrem Film teilnehmen könnte, wenn ich am Montag zufällig nichts zu tun hatte. Da ich tatsächlich nichts vorhatte, sagte ich zu und bereute meine Entscheidung gleich, als das Telefonat danach beendet war. Ich erfuhr nichts weiter: Worum es in dem Film geht, welche Rolle ich zu spielen habe, wie lange die Aktion dauern sollte. &lt;br /&gt;
Am Abend erhielt ich dann noch eine Mail, in der die Handlung und meine Rolle kurz umrissen wurde und erklärt wurde, dass der ganze Film im Zug spielt. Natürlich nicht in irgendeinem Zug. Nur in dem Zug, der von Luxemburg Stadt nach Belgien (Lüttich)  und wieder zurück fährt, da dieser Zug als einziger ganz spezielle, abgeschlossene Zugabteile hat. Zum einen ist das optisch etwas sehr besonderes, zum anderen kann man nur in solchen Abteilen anständig und in Ruhe filmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist folgendes: &lt;b&gt;Eine Weltreise.&lt;/b&gt; Zuerst fuhr ich in ein kleines Dorf (30 Minuten Bus, 30 Minuten Zug), um etwas für Vangelis Kamera abzuholen, das er vergessen hatte. Dann fuhr ich nach Troisvierges (vom kleinen Dorf aus 1,5 Stunden Zug), zur letzten mit Zug erreichbaren Kleinstadt vor der belgischen Grenze, wo Paul gewohnt hatte. Dort wartete ich 45 Minuten auf den Zug, der nach Luxemburg Stadt zurück fuhr und in dem Liam und Vangelis sich laut Plan bereits befinden sollten und den Film drehten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fand sie auch in diesem Zug und war überrascht über den Anblick, der sich mir bot. Ich weiß nicht, wie ich mir die Sache vorgestellt habe, aber ich hatte jedenfalls keine professionelle Kameraausrüstung erwartet mit einer richtigen kleinen Fernsehkamera und zwei irrsinnig großen Stativen, ein Drehbuch mit allen Dialogen und Monologen, sowie ein fertiges Storybook, in dem jede Aufnahme-Sequenz, die gemacht werden muss, per Hand aufgezeichnet und nach Kategorien geordnet war. Noch dazu hatten die Jungs für jede Menge Film-Equipment gesorgt, das für die Darstellung der Szenen gebraucht wurde. Liam, der die männliche Hauptrolle spielte, hatte viele verschiedene Outfits mit, da der Film an vielen verschiedenen Tagen spielt. &lt;br /&gt;
Vangelis war der Mann hinter der Kamera, wie auch in seinem Freiwilligenprojekt in Luxemburg in der Jugendherberge in Eisenborn, die ich im letzten Eintrag erwähnt hatte. Dort hat er sich auch sämtliche Utensilien, also Kamera und Stative, ausgeliehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungs gingen also erstaunlich ernst an die Sache ran und Liam spielte seine Rollen überzeugend. Allerdings rannte uns die Zeit davon. Vier Mal sind wir von Troisvierges nach Luxemburg und wieder zurück gefahren, hatten also vier Mal jeweils eine Stunde Zeit zum Filmen. Das ist jedoch nicht viel, denn vier Mal mussten wir ein freies Zugabteil finden und vier Mal mussten wir den Schaffner überzeugen, in der ersten Klasse bleiben zu dürfen, was uns einmal nicht gelang. Nur dort hatten wir allerings genug Platz und Ruhe. &lt;br /&gt;
Tatsache ist, dass man für einen Kurzfilm von ca. 10 Minuten MINDESTENS 2 Drehtage, aber eigentlich viel mehr bräuchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des ständigen Umsteigens, dem Kamera auf- und abbauen, der Abteilsuche, dem Gespräch mit dem Schaffner, dem Outfitwechsel, der Orientierungsphase, welche Szene jetzte gedreht werden musste, der ständigen Unterbrechung durch Zugtunnel und der Tatsache, dass ich meinen Text zum ersten Mal am Drehtag gesehen habe und erst lernen musste, verloren wir viel Zeit und sind nicht fertig geworden. &lt;br /&gt;
Leider haben wir keine Möglichkeit den Film zu beenden, da Liam am Sonntag nach Italien zurück kehrt. Bis dahin werden alle Solo-Szenen mit ihm und mit mir gedreht werden können, allerdings gibt es keine Möglichkeit mehr, die Partnerszenen zu drehen. Somit hatte ich einerseits das Projekt kurzfristig gerettet, anderseits habe ich auch einen Strich durch die Aktion gemacht, da ich Abends noch etwas zu tun und deshalb keine Zeit hatte, noch einmal 2 Stunden mit Zug hin und herzufahren. Dann hätten wir es nämlich geschafft, die Szenen zusammen abzudrehen und der Film wäre fertig geworden. Sehr schadeund ich habe eine schlechtes Gewissen, auch wenn esnicht nur meine Schuld ist, dass das ganze nicht mehr funktioniert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem ganzen konnte ich jedenfalls mehrere Erkenntnisse abringen. Erstens: Einen Film kurzfristig zu planen funktioniert, Schauspieler kurzfristig anheuern funktioniert jedoch nicht, aufgrund anderweitiger Verpflichtungen, die nicht mehr abgesagt werden können. Zweitens: Vor der Kamera stehen macht mich nervös, es kribbelt in den Fingerspitzen, aber es macht irgendwie auch Spaß, was ich nicht gedacht hätte. Das Gefühl war elektrisierend. Irgendwie hätte ich nichts dagegen, so etwas wieder zu tun. Am meisten Spaß macht es, sich das Resultat anzusehen und ich gebe ein recht gutes Bild ab, finde ich ;)&lt;br /&gt;
Und drittens: Ich will hinter der Kamera stehen! Als ich eine kurze Szene, einen Dialog zwischen Vangelis und Liam gedreht habe, fiel mir plötzlich ein, wie viel Spaß ich als kleines Mädchen mit der ersten (und bisweilen einzigen) Kamera meinen Papas hatte, als er sie vor eeeewigen Zeiten gekauft hatte. Mittlerweile ist das Teil sicher ein Relikt, die Aufnahmen sind qualitativ nicht sehr hochwertig und nicht mal zu vergleichen mit den heutigen Aufnahmen einer billigen Digicam. Die Kamera war weder leicht, noch besonders schön (im Vergleich zu den Modernen) und würde heutzutage von einigen Teenagern wahrscheinlich nicht mal mehr als Solche identifiziert werden könnenaber ich hatte Spaß, hinter der Kamera zu stehen, über das Arrangement der Leute und Geschehnisse vor der Kamera nachzudenken, jemanden in Szene zu setzen oder gar heimlich zu filmen. Daran musste ich mich erinnern. &lt;br /&gt;
Und mir ist schlagartig klar geworden, dass ich nichts dagegen hätte, (mindestens neben-)beruflich hinter der Kamera zu stehen, vielleicht kleine Drehbücher zu schreiben und sie zu inszenieren. Das würde mir zumindest besser gefallen, als das tägliche, stumpfe Schreiben für eine Zeitung, wie ich es bisher kennengelernt habe. Mal sehen, was ich aus dieser Einsicht noch machen kann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mietzi:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nur mal so als kleine letzte Randnotiz zur Abrundung des Ganzen: Unsere Katze Mietzi, der Räuber im Haus, hat einen neuen Rekord aufgestellt und sich dabei selbst übertroffen. Vor ca. 2 Wochen brachte sie einen Vogel nach Hause, der halb so groß war wie sie ;) Aber auch auf dieses Foto müsst ihr euch bis zum Fotoalbum gedulden....:-P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So das wars an Neuigkeiten von mir. Ein kleines Fotoalbum hierzu wird es auch wieder geben. Bald...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denk an euch!&lt;br /&gt;
Sandra</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Meine WG</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-05T21:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sandrasluxemburg.twoday.net/stories/5102094/">
    <title>Besuch in Eisenborn und Oberkorn</title>
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    <description>Am Dienstag, beim wöchentlichen Box-Training, wurden Pia und ich von Miryam für diesen Donnerstag nach Eisenborn eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber um es etwas genauer zu erklären: Pia ist eine ebenfalls deutsche Freiwillige, die ich schon in Deutschland beim Vorbereitungstraining kennen gelernt hatte. Miryam aus den Niederlanden ist keine Freiwillige, wie ich immer dachte, sondern eine Studentin, die für ihr Studium ein Jahr lang in Luxemburg an einer Art Forschungsprojekt teilgenommen hat. Dabei hat sie mit den drei Freiwilligen Vangelis (Grieche), Jess (Britin) und Christel (Französin) zusammen in einer Jugendherberge in dem Kaff Eisenborn gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Jugendherberge wurden wir nun eingeladen. 10 Tage lang trafen sich dort nämlich Jugendliche zwischen 15 und 16 Jahren aus ganz Europa und nahmen an Workshops teil. Die drei Freiwilligen Vangelis, Jess und Christel agierten als Betreuer und dokumentierten die 10 Tage mit einer Kamera. Am Donnerstag war dann für die Jugendlichen der große Abschiedsabend, an dem der gedrehte Film gezeigt wurde und Karaoke gesungen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film stellte sich als ziemlich professionell heraus, da Vangelis und Jess schon seit Jahren mit Kamera arbeiten. Zum Abschluss gabs ne Siegerehrung für die Jugendlichen, die 10 Tage lang bei Spielen Punkte sammeln mussten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend tanzten wir ausgiebigst, tranken, lachten und sangen, nein gröhlten, zusammen Karaoke bis zum Abwinken. Schließlich waren wir &lt;b&gt;sechs der letzten neun Freiwilligen, die noch nicht nach Hause zurück gekehrt sind und haben uns an diesem Abend zum letzten Mal zusammen gesehen.&lt;/b&gt; Um 3 Uhr gings ab ins Bett, das hieß für Pia und mich ab in den kalten Keller zum Schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag ging es in ähnlichem Maße weiter. Pia und Miryam hatten mich zu sich nach Hause eingeladen, zu einem Mädels- und Abschiedsabend, da Miryam am nächsten Tag, also heute, nach Hause fuhr. Pia und Miryam nahmen auf dem Nachhause Weg also gleich meinen Rucksack mit Schlafsach etc. mit zu sich nach Hause, während ich bei mir zuhause noch ein bisschen Kram erledigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend trafen wir uns in Esch, der Stadt in der ich arbeite und gingen zum Infoladen, dem Raum, in dem ich arbeite. Dort fand nämlich eine Party statt mit dem Motto Wie sahst du als Teenager aus. Da all die Leute, mit denen ich zusammen arbeite, das Verkleiden lieben, nutzen sie dazu jede Gelegenheit. Als wir ankamen, saß bereits eine handvoll verkleideter Gestalten vorm Infoladen, die aussahen wie Jugendliche.&lt;br /&gt;
Stella, unser Punk, hatte sich extra ihre Haare grün gefärbt und ihren Base Cap abgenommen, ohne den ich sie in den vergangenen 6 Monaten noch nie gesehen hatte. Gary, mein Chef, kam von Kopf bis Fuß in hellblauen Jeans-Klamotten.&lt;br /&gt;
Da Pia, Miryam und ich keinerlei Sachen von früher bei uns in Luxemburg haben, kamen wir natürlich unverkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserem bestellten Caipiriña besiegelten wir unser schummriges Schicksal für diesen Abend. Stella hatte ihn zu hart gemischt, er bestand nur aus Alkohol und ätze sich unsere Kehlen hinab ;) Wir brauchten 2 Stunden für ein Glas, das uns ziemlich stark in den Kopf stieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Zugfahrt nach Oberkorn zu Pia und Miryams Haus hatten wir wieder Zeit etwas klarer zu werden. Dort angekommen erwarteten uns zwei Flaschen Wein im Kühlschrank, die wir im Laufe des Abends noch in einer ruhigen, gemütlichen Runde leerten, zusammen mit einem Freund von Miryam, der sie am nächsten Tag nach Hause fuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute morgen nach meiner Nacht in Oberkorn auf der Couch im Wohnzimmer hatte ich einen leichten Ausschlag auf der Gesichtshälfte, mit der ich auf dem Sofa geschlafen hatte. Nachdem ich festgestellt hatte, wie dreckig das Sofa ist, erklärte sich mir diese Erscheinung auch.&lt;br /&gt;
Nach dem gemeinsamen Frühstücken hieß es dann, wie in letzter Zeit oft, schon wieder Abschied nehmen, diesmal von Miryam und Jess, die am Morgen kam und mit Miryam in die Niederlande fuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei Nächten auf fremden Matratzen bzw. Sofas bin ich heute Nacht recht froh wieder in meinem eigenen Bett zu schlafen, in dem ich mit Sicherheit keinen Ausschlag bekommen werde. Gleichzeitig bin ich etwas traurig, dass Pia, Miryam und ich erst zur letzten möglichen Gelegenheit einen Mädelsabend veranstaltet haben, statt das schon seit Wochen zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fotoalbum gibts wieder auf studivz. Das Fotoalbum zu Caros und Stefans Besuch hier in Lux wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch diese Woche nachgereicht ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fühlt euch gedrückt!&lt;br /&gt;
Sandra</description>
    <dc:creator>Sandra_in_Luxemburg</dc:creator>
    <dc:subject>Erlebnisse</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Sandra_in_Luxemburg</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-02T21:28:00Z</dc:date>
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