Besuch in Eisenborn und Oberkorn…
Am Dienstag, beim wöchentlichen Box-Training, wurden Pia und ich von Miryam für diesen Donnerstag nach Eisenborn eingeladen.
Aber um es etwas genauer zu erklären: Pia ist eine ebenfalls deutsche Freiwillige, die ich schon in Deutschland beim Vorbereitungstraining kennen gelernt hatte. Miryam aus den Niederlanden ist keine Freiwillige, wie ich immer dachte, sondern eine Studentin, die für ihr Studium ein Jahr lang in Luxemburg an einer Art Forschungsprojekt teilgenommen hat. Dabei hat sie mit den drei Freiwilligen Vangelis (Grieche), Jess (Britin) und Christel (Französin) zusammen in einer Jugendherberge in dem Kaff Eisenborn gearbeitet.
Zu dieser Jugendherberge wurden wir nun eingeladen. 10 Tage lang trafen sich dort nämlich Jugendliche zwischen 15 und 16 Jahren aus ganz Europa und nahmen an Workshops teil. Die drei Freiwilligen Vangelis, Jess und Christel agierten als Betreuer und dokumentierten die 10 Tage mit einer Kamera. Am Donnerstag war dann für die Jugendlichen der große Abschiedsabend, an dem der gedrehte Film gezeigt wurde und Karaoke gesungen werden konnte.
Der Film stellte sich als ziemlich professionell heraus, da Vangelis und Jess schon seit Jahren mit Kamera arbeiten. Zum Abschluss gabs ne Siegerehrung für die Jugendlichen, die 10 Tage lang bei Spielen Punkte sammeln mussten.
Anschließend tanzten wir ausgiebigst, tranken, lachten und sangen, nein gröhlten, zusammen Karaoke bis zum Abwinken. Schließlich waren wir sechs der letzten neun Freiwilligen, die noch nicht nach Hause zurück gekehrt sind und haben uns an diesem Abend zum letzten Mal zusammen gesehen. Um 3 Uhr gings ab ins Bett, das hieß für Pia und mich ab in den kalten Keller zum Schlafen.
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Am nächsten Tag ging es in ähnlichem Maße weiter. Pia und Miryam hatten mich zu sich nach Hause eingeladen, zu einem Mädels- und Abschiedsabend, da Miryam am nächsten Tag, also heute, nach Hause fuhr. Pia und Miryam nahmen auf dem Nachhause Weg also gleich meinen Rucksack mit Schlafsach etc. mit zu sich nach Hause, während ich bei mir zuhause noch ein bisschen Kram erledigte.
Am Abend trafen wir uns in Esch, der Stadt in der ich arbeite und gingen zum Infoladen, dem Raum, in dem ich arbeite. Dort fand nämlich eine Party statt mit dem Motto „Wie sahst du als Teenager aus“. Da all die Leute, mit denen ich zusammen arbeite, das Verkleiden lieben, nutzen sie dazu jede Gelegenheit. Als wir ankamen, saß bereits eine handvoll verkleideter Gestalten vorm Infoladen, die aussahen wie Jugendliche.
Stella, unser Punk, hatte sich extra ihre Haare grün gefärbt und ihren Base Cap abgenommen, ohne den ich sie in den vergangenen 6 Monaten noch nie gesehen hatte. Gary, mein Chef, kam von Kopf bis Fuß in hellblauen Jeans-Klamotten.
Da Pia, Miryam und ich keinerlei Sachen von früher bei uns in Luxemburg haben, kamen wir natürlich unverkleidet.
Mit unserem bestellten Caipiriña besiegelten wir unser schummriges Schicksal für diesen Abend. Stella hatte ihn zu hart gemischt, er bestand nur aus Alkohol und ätze sich unsere Kehlen hinab ;) Wir brauchten 2 Stunden für ein Glas, das uns ziemlich stark in den Kopf stieg.
Auf der Zugfahrt nach Oberkorn zu Pia und Miryams Haus hatten wir wieder Zeit etwas klarer zu werden. Dort angekommen erwarteten uns zwei Flaschen Wein im Kühlschrank, die wir im Laufe des Abends noch in einer ruhigen, gemütlichen Runde leerten, zusammen mit einem Freund von Miryam, der sie am nächsten Tag nach Hause fuhr.
Heute morgen nach meiner Nacht in Oberkorn auf der Couch im Wohnzimmer hatte ich einen leichten Ausschlag auf der Gesichtshälfte, mit der ich auf dem Sofa geschlafen hatte. Nachdem ich festgestellt hatte, wie dreckig das Sofa ist, erklärte sich mir diese Erscheinung auch.
Nach dem gemeinsamen Frühstücken hieß es dann, wie in letzter Zeit oft, schon wieder Abschied nehmen, diesmal von Miryam und Jess, die am Morgen kam und mit Miryam in die Niederlande fuhr.
Nach zwei Nächten auf fremden Matratzen bzw. Sofas bin ich heute Nacht recht froh wieder in meinem eigenen Bett zu schlafen, in dem ich mit Sicherheit keinen Ausschlag bekommen werde. Gleichzeitig bin ich etwas traurig, dass Pia, Miryam und ich erst zur letzten möglichen Gelegenheit einen Mädelsabend veranstaltet haben, statt das schon seit Wochen zu tun.
Ein Fotoalbum gibt’s wieder auf studivz. Das Fotoalbum zu Caros und Stefans Besuch hier in Lux wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch diese Woche nachgereicht ;)
Fühlt euch gedrückt!
Sandra
Aber um es etwas genauer zu erklären: Pia ist eine ebenfalls deutsche Freiwillige, die ich schon in Deutschland beim Vorbereitungstraining kennen gelernt hatte. Miryam aus den Niederlanden ist keine Freiwillige, wie ich immer dachte, sondern eine Studentin, die für ihr Studium ein Jahr lang in Luxemburg an einer Art Forschungsprojekt teilgenommen hat. Dabei hat sie mit den drei Freiwilligen Vangelis (Grieche), Jess (Britin) und Christel (Französin) zusammen in einer Jugendherberge in dem Kaff Eisenborn gearbeitet.
Zu dieser Jugendherberge wurden wir nun eingeladen. 10 Tage lang trafen sich dort nämlich Jugendliche zwischen 15 und 16 Jahren aus ganz Europa und nahmen an Workshops teil. Die drei Freiwilligen Vangelis, Jess und Christel agierten als Betreuer und dokumentierten die 10 Tage mit einer Kamera. Am Donnerstag war dann für die Jugendlichen der große Abschiedsabend, an dem der gedrehte Film gezeigt wurde und Karaoke gesungen werden konnte.
Der Film stellte sich als ziemlich professionell heraus, da Vangelis und Jess schon seit Jahren mit Kamera arbeiten. Zum Abschluss gabs ne Siegerehrung für die Jugendlichen, die 10 Tage lang bei Spielen Punkte sammeln mussten.
Anschließend tanzten wir ausgiebigst, tranken, lachten und sangen, nein gröhlten, zusammen Karaoke bis zum Abwinken. Schließlich waren wir sechs der letzten neun Freiwilligen, die noch nicht nach Hause zurück gekehrt sind und haben uns an diesem Abend zum letzten Mal zusammen gesehen. Um 3 Uhr gings ab ins Bett, das hieß für Pia und mich ab in den kalten Keller zum Schlafen.
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Am nächsten Tag ging es in ähnlichem Maße weiter. Pia und Miryam hatten mich zu sich nach Hause eingeladen, zu einem Mädels- und Abschiedsabend, da Miryam am nächsten Tag, also heute, nach Hause fuhr. Pia und Miryam nahmen auf dem Nachhause Weg also gleich meinen Rucksack mit Schlafsach etc. mit zu sich nach Hause, während ich bei mir zuhause noch ein bisschen Kram erledigte.
Am Abend trafen wir uns in Esch, der Stadt in der ich arbeite und gingen zum Infoladen, dem Raum, in dem ich arbeite. Dort fand nämlich eine Party statt mit dem Motto „Wie sahst du als Teenager aus“. Da all die Leute, mit denen ich zusammen arbeite, das Verkleiden lieben, nutzen sie dazu jede Gelegenheit. Als wir ankamen, saß bereits eine handvoll verkleideter Gestalten vorm Infoladen, die aussahen wie Jugendliche.
Stella, unser Punk, hatte sich extra ihre Haare grün gefärbt und ihren Base Cap abgenommen, ohne den ich sie in den vergangenen 6 Monaten noch nie gesehen hatte. Gary, mein Chef, kam von Kopf bis Fuß in hellblauen Jeans-Klamotten.
Da Pia, Miryam und ich keinerlei Sachen von früher bei uns in Luxemburg haben, kamen wir natürlich unverkleidet.
Mit unserem bestellten Caipiriña besiegelten wir unser schummriges Schicksal für diesen Abend. Stella hatte ihn zu hart gemischt, er bestand nur aus Alkohol und ätze sich unsere Kehlen hinab ;) Wir brauchten 2 Stunden für ein Glas, das uns ziemlich stark in den Kopf stieg.
Auf der Zugfahrt nach Oberkorn zu Pia und Miryams Haus hatten wir wieder Zeit etwas klarer zu werden. Dort angekommen erwarteten uns zwei Flaschen Wein im Kühlschrank, die wir im Laufe des Abends noch in einer ruhigen, gemütlichen Runde leerten, zusammen mit einem Freund von Miryam, der sie am nächsten Tag nach Hause fuhr.
Heute morgen nach meiner Nacht in Oberkorn auf der Couch im Wohnzimmer hatte ich einen leichten Ausschlag auf der Gesichtshälfte, mit der ich auf dem Sofa geschlafen hatte. Nachdem ich festgestellt hatte, wie dreckig das Sofa ist, erklärte sich mir diese Erscheinung auch.
Nach dem gemeinsamen Frühstücken hieß es dann, wie in letzter Zeit oft, schon wieder Abschied nehmen, diesmal von Miryam und Jess, die am Morgen kam und mit Miryam in die Niederlande fuhr.
Nach zwei Nächten auf fremden Matratzen bzw. Sofas bin ich heute Nacht recht froh wieder in meinem eigenen Bett zu schlafen, in dem ich mit Sicherheit keinen Ausschlag bekommen werde. Gleichzeitig bin ich etwas traurig, dass Pia, Miryam und ich erst zur letzten möglichen Gelegenheit einen Mädelsabend veranstaltet haben, statt das schon seit Wochen zu tun.
Ein Fotoalbum gibt’s wieder auf studivz. Das Fotoalbum zu Caros und Stefans Besuch hier in Lux wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch diese Woche nachgereicht ;)
Fühlt euch gedrückt!
Sandra
Sandra_in_Luxemburg - 2. Aug, 23:28