Pfingsten: Besuch aus der Heimat
Dieser Nachtrag kommt deutlich später als geplant, aber die gesamte letzte Woche war ich hoch beschäftigt gewesen und hatte keine Gelegenheit, etwas zu schreiben.
Am 10. Mai habe ich endlich Besuch von zuhause, von meinen Eltern und Martin, bekommen. Gegen Mittag, kurz vor ihrer Ankunft, steigerte sich meine Aufregung unerklärbarer Weise bis ins Unermessliche. Das heißt, so unerklärbar war die Aufregung nicht. Ich hatte Angst, dass es ihnen hier nicht gefallen könnte, dass sie die Art und Weise, wie ich hier lebe, kritisieren oder sich hier selbst nicht wohl fühlen.
Meine Befürchtungen waren jedoch völlig umsonst und das Wochenende wurde gemütlich und familiär. Glücklicher Weise sind die Hälfte meiner Mitbewohner über’s Wochenende ausgeflogen und nur Maria und teilweise Ender waren zuhause. Ich war sehr froh darüber, dass meine Eltern Maria, meinen Sonnenschein hier im Haus, kennenlernen würden. Allerdings machte ich mir Sorgen um die sprachlichen Schwierigkeiten die entstehen könnten, da Maria sich mit uns nur auf englisch verständigen kann und ich bisher immer gedacht hatte, meine Eltern könnten nicht ausreichend englisch, um damit zu kommunizieren.
Das Auto war bis zum Rand gefüllt mit Essen fürs Wochenende und unendlich viel Proviant für meine letzten drei Monate hier. Es gab Nudeln, Sauerkraut und Galuschken von meiner Oma, sowie Kartoffelsalat von meinen Eltern und Nudelsalat von mir. Gleich nach ihrer Ankunft gab es also erst mal ein großes Festessen, bei dem wir gerade einmal die Hälfte allen Essens geschafft haben. Bereits an dieser Stelle musste ich zu meinem Erstaunen feststellen, dass sich meine Eltern und Maria problemlos verständigen konnten. Mit ihren geringen Deutschkenntnissen konnte Maria meine Eltern genauso gut verstehen wie meine Eltern mit ihren geringen Englischkenntnissen sie. Der Rest funktionierte über Häde und Füße.
Nachmittags hat Maria mit ihrem Hund und mit uns eine Tour durch den sogenannten „Grund“ gemacht, ein tiefes Tal mitten in Luxemburg Stadt, in dem es viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bestaunen gibt. Seit meiner Ankunft in Luxemburg wollte ich den Grund einmal sehen, habe es aber nie geschafft jemanden zu finden, der ihn mir zeigt und allein macht es ja keinen Spaß.
Nach zwei Stunden Spaziergang sind wir wieder zu fünft plus Hund im Auto zusammen gequetscht nach Hause gefahren, um dort zu grillen, nachdem wir den restlichen Tag in der Sonne gelegen hatten. Wieder hieß es essen bis zum platzen.
Am nächsten Tag begann mein Papa mal ein bisschen Rasen zu mähen mit unserem nagelneuen Rasenmäher. Aus einem bisschen wurden allerdings nach und nach 5 Stunden, die er und Martin gebraucht hat, um das gesamte Grundstück zu mähen. Ein Stück der Arbeit wollten wir uns eigentlich teilen, aber ich muss beim Mähen einen so jämmerlichen Eindruck gemacht haben, dass mir der Rasenmäher nach zwei Bahnen wieder entzogen wurde.
Nachmittags (nach wieder einmal zu viel Essen) sind wir zum Infoladen gefahren, meinem Arbeitsplatz, den ich meinen Eltern gern zeigen wollte. Die Reaktion war nicht so schlimm wie ich erwartet hatte, denn glücklicher Weise sieht der Infoladen auf Fotos viel schlimmer aus, als in Wirklichkeit und so fanden sie den Raum eher nur amüsant.
Ansonsten spielte an diesem Wochenende Txalo, Marias Hund, eine große Rolle. Er war total vernarrt in meinem Papa (das lag vielleicht auch an den Würstchen, die er beim grillen immer bekommen hat) und das beruhte wohl auf Gegenseitigkeit. Auch Maria findet meine Eltern großartig und umgekehrt genauso. Meine Befürchtung, die drei nicht allein lassen zu können, weil sie nicht die gleiche Sprache sprechen, war völlig überflüssíg. Ich war überrascht, wie gut sie sich unterhalten konnten und froh, dass sie sich so sehr mochten, wie ich es im Voraus geahnt hatte. Das Wochenende lief wie geschmiert.
Das war’s auch schon vwieder von mir. Es war unglaublich schön, mal wieder ein bisschen Familie hier zu haben und zeigen zu könne, wie ich lebe. Das Fotoalbum zu diesem Pfingstbesuch findet ihr bereits bei studivz.
Bis zum nächsten Eintrag…fühlt euch gedrückt
Am 10. Mai habe ich endlich Besuch von zuhause, von meinen Eltern und Martin, bekommen. Gegen Mittag, kurz vor ihrer Ankunft, steigerte sich meine Aufregung unerklärbarer Weise bis ins Unermessliche. Das heißt, so unerklärbar war die Aufregung nicht. Ich hatte Angst, dass es ihnen hier nicht gefallen könnte, dass sie die Art und Weise, wie ich hier lebe, kritisieren oder sich hier selbst nicht wohl fühlen.
Meine Befürchtungen waren jedoch völlig umsonst und das Wochenende wurde gemütlich und familiär. Glücklicher Weise sind die Hälfte meiner Mitbewohner über’s Wochenende ausgeflogen und nur Maria und teilweise Ender waren zuhause. Ich war sehr froh darüber, dass meine Eltern Maria, meinen Sonnenschein hier im Haus, kennenlernen würden. Allerdings machte ich mir Sorgen um die sprachlichen Schwierigkeiten die entstehen könnten, da Maria sich mit uns nur auf englisch verständigen kann und ich bisher immer gedacht hatte, meine Eltern könnten nicht ausreichend englisch, um damit zu kommunizieren.
Das Auto war bis zum Rand gefüllt mit Essen fürs Wochenende und unendlich viel Proviant für meine letzten drei Monate hier. Es gab Nudeln, Sauerkraut und Galuschken von meiner Oma, sowie Kartoffelsalat von meinen Eltern und Nudelsalat von mir. Gleich nach ihrer Ankunft gab es also erst mal ein großes Festessen, bei dem wir gerade einmal die Hälfte allen Essens geschafft haben. Bereits an dieser Stelle musste ich zu meinem Erstaunen feststellen, dass sich meine Eltern und Maria problemlos verständigen konnten. Mit ihren geringen Deutschkenntnissen konnte Maria meine Eltern genauso gut verstehen wie meine Eltern mit ihren geringen Englischkenntnissen sie. Der Rest funktionierte über Häde und Füße.
Nachmittags hat Maria mit ihrem Hund und mit uns eine Tour durch den sogenannten „Grund“ gemacht, ein tiefes Tal mitten in Luxemburg Stadt, in dem es viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bestaunen gibt. Seit meiner Ankunft in Luxemburg wollte ich den Grund einmal sehen, habe es aber nie geschafft jemanden zu finden, der ihn mir zeigt und allein macht es ja keinen Spaß.
Nach zwei Stunden Spaziergang sind wir wieder zu fünft plus Hund im Auto zusammen gequetscht nach Hause gefahren, um dort zu grillen, nachdem wir den restlichen Tag in der Sonne gelegen hatten. Wieder hieß es essen bis zum platzen.
Am nächsten Tag begann mein Papa mal ein bisschen Rasen zu mähen mit unserem nagelneuen Rasenmäher. Aus einem bisschen wurden allerdings nach und nach 5 Stunden, die er und Martin gebraucht hat, um das gesamte Grundstück zu mähen. Ein Stück der Arbeit wollten wir uns eigentlich teilen, aber ich muss beim Mähen einen so jämmerlichen Eindruck gemacht haben, dass mir der Rasenmäher nach zwei Bahnen wieder entzogen wurde.
Nachmittags (nach wieder einmal zu viel Essen) sind wir zum Infoladen gefahren, meinem Arbeitsplatz, den ich meinen Eltern gern zeigen wollte. Die Reaktion war nicht so schlimm wie ich erwartet hatte, denn glücklicher Weise sieht der Infoladen auf Fotos viel schlimmer aus, als in Wirklichkeit und so fanden sie den Raum eher nur amüsant.
Ansonsten spielte an diesem Wochenende Txalo, Marias Hund, eine große Rolle. Er war total vernarrt in meinem Papa (das lag vielleicht auch an den Würstchen, die er beim grillen immer bekommen hat) und das beruhte wohl auf Gegenseitigkeit. Auch Maria findet meine Eltern großartig und umgekehrt genauso. Meine Befürchtung, die drei nicht allein lassen zu können, weil sie nicht die gleiche Sprache sprechen, war völlig überflüssíg. Ich war überrascht, wie gut sie sich unterhalten konnten und froh, dass sie sich so sehr mochten, wie ich es im Voraus geahnt hatte. Das Wochenende lief wie geschmiert.
Das war’s auch schon vwieder von mir. Es war unglaublich schön, mal wieder ein bisschen Familie hier zu haben und zeigen zu könne, wie ich lebe. Das Fotoalbum zu diesem Pfingstbesuch findet ihr bereits bei studivz.
Bis zum nächsten Eintrag…fühlt euch gedrückt
Sandra_in_Luxemburg - 21. Mai, 11:50